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Rezept für Krustentier-Öl: Ölen Sie sich was

Oliven- und andere Pflanzenöle enthalten Polyphenole, Vitalstoffe, die der Körper braucht und die köstlich schmecken.

Von Bert Gamerschlag

Öl

Öl kann man nie genug haben, Spezialöle kauft man in kleinen Mengen, sonst werden sie ranzig

Öle, besonders Olivenöl, kann man nicht genug im Haus haben; Spezialöle kauft man eher in kleinen Mengen. Oder man aromatisiert sich eines – z. B. ein Krustentier-Öl.

Krustentier-Öl

Zutaten:

  • Köpfe, Scheren und Rückenpanzer von gegarten Kaisergranaten, Flusskrebsen oder Garnelen
  • 1 Knoblauchknolle, in Zehen zerteilt
  • frische Estragon- und Thymianzweige
  • Lorbeerblätter
  • 1 EL Pfefferkörner
  • 2 EL Koriandersaat
  • 0,5–1 l Pflanzenöl

Zubereitung: 

Die Karkassen der Krustentiere mit einem Messer hacken und im Ofen bei 130 Grad 2 volle Stunden dörren, bis sie leicht sind und keine Feuchtigkeit mehr enthalten.

Aus den gedörrten Karkassen von Krustentieren kann man zu Hause leicht ein aromatisches Crustacea-Öl ansetzen

Aus den gedörrten Karkassen von Krustentieren kann man zu Hause leicht ein aromatisches Crustacea-Öl ansetzen

Die getrockneten Karkassen mit den ganzen Knoblauchzehen, Kräutern und Gewürzen in ein blitzsauberes Weckglas oder Schraubglas geben und bis 1 cm unter dem Rand mit neutralem Pflanzenöl auffüllen. Das Glas schließen und in 90 Grad heißem Wasserbad 1 Stunde erhitzen. Danach ungeöffnet noch eine Woche kühl stellen, damit das Öl weiter Geschmack annehmen kann. Das Öl durch ein feines Sieb gießen, die festen Bestandteile entsorgen. Das Öl in eine saubere Flasche füllen.

Tipp: Das Öl eignet sich für Meeresfrüchtesalat, warmen Spargel oder Pasta-Gerichte, etwa mit Muscheln und weißen Fischwürfeln oder für Aglio e Olio-Gerichte.

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