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Kochtöpfe im Check: Stiftung Warentest: Teure Topf-Sets punkten - und ein Hersteller fällt durch

Zu Weihnachten liegen wieder einige Kochtöpfe unter dem Weihnachtsbaum. Die Stiftung Warentest hat 16 davon genauer unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Gute Qualität hat seinen Preis - und ein Topf-Set ist mangelhaft.

Kochtöpfe bei Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat Kochtopf-Sets unter die Lupe genommen.

Kochtöpfe zu verschenken ist zwar wenig originell - dennoch werden auch in diesen Jahr einige Kochtopf-Sets unter dem Baum liegen. Daher kommt der große Topf-Test der Stiftung Warentest vielleicht ein bisschen spät. 16 Kochtöpfe haben die Experten unter die Lupe genommen, darunter zwölf aus Edelstahl und vier aus Aluminium. 

Wichtigstes Kriterium war die Kochfunktion: Wie schnell heizt der Topf auf und wie lange hält er die Wärme, wenn die Platte abgeschaltet wurde? Auch die Bodenbeschaffenheit wurde geprüft. Darüber hinaus war der nötige Energieverbrauch für die Tester wichtig und die Handhabung: Lässt sich der Topf einfach reinigen? Werden die Griffe heiß? Und können Töpfe einer Serie praktisch gestapelt werden? 

Teure Kochtöpfe überzeugen Stiftung Warentest

Das Ergebnis: Teure Töpfe können punkten. Vor allem die Serien, die in Deutschland gefertigt werden, überzeugen mit solider Qualität und guten Kocheigenschaften. Testsieger ist die Serie Intensa von Fissler (Gesamtnote: 2,0). Das fünfteilige Set kostet rund 500 Euro. Dahinter folgt das teuerste Set im Test, die Gourmetline vom AMC (Gesamtnote: 2,1). Drei Töpfe kosten 750 Euro. Wer ein Schnäppchen kaufen möchte, sollte auf Angebote achten, raten die Warentester. Oder er greift zum Topfset Black Pearl von Elo (Gesamtnote: 2,5). Für vier Töpfe zahlen Kunden 199 Euro.

Kochtöpfe von Ballarini fällt im Test durch

Abgestraft wurde das Aluminium-Set von Ballarini. Die Tester mussten gleich mehrere Sets kaufen, da die Töpfe schon die Tests nicht überlebten. Mal schloss der Deckel nicht richtig, mal wölbte sich der Boden des Topfes, sodass er auf der Kochplatte kippelte. Dafür gab es die Strafnote 5,0, obwohl die Töpfe in den Kategorien ansonsten befriedigende oder ausreichende Noten erzielte. Insgesamt sind Edelstahltöpfe robuster und heizen schneller auf, in den beschichteten Alu-Töpfen brennt hingegen nichts an. Allerdings sollten sie von Hand gespült und nicht leer erhitzt werden.

Den gesamten Kochtopf-Test bekommen Sie unter www.test.de gegen Gebühr.