Reise Liebe Eurowingler, Landung drei Uhr nachts. In Hannover, nicht Hamburg. Und von Euch: die ganze Zeit niemand zu sehen

Eine Frau sitzt wartend am Flughafen und schaut auf ihr Telefon
Der Urlaub vorbei, die Taschen gepackt, doch kein Flugzeug in Sichtweite. Unsere Autorin Alexandra Kraft hat erfahren wie schnell das wohlige Urlaubsgefühl durch das Chaos der Fluggesellschaft zunichte gemacht werden kann (Symbolbild)
© Getty Images
Auf der Heimreise aus den Ferien in Spanien verspätet sich der Flug unserer Autorin um viele Stunden. Am Ende erreicht sie erst per Bus den Zielort. Die Verantwortlichen der Fluggesellschaft informierten während der ganzen Zeit nur per Email. Alexandra Kraft hat zurückgeschrieben.

Liebe Eurowingler:innen, 

als ich am Hauptbahnhof in Hamburg ausstieg, blinzelte die erste Morgensonne um die Ecke. 5 Uhr 45 war es. Es roch auf dem Vorplatz nach Urin, Zigaretten und Marihuana. Vorbei war es mit Sonne, Sand und salziger Luft. Statt Meeresrauschen hörte ich ein Taxi an mir vorbeifahren, als ich mitten auf der Straße meinen Koffer aus dem Ladefach des Busses holte. Mein wohlig warmes Urlaubsgefühl war da endgültig dahin. 


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