Thunberg, Rackete und Co. Keiner weiß, ob die Zukunft wirklich weiblich wird – die Revolution ist es schon

Luisa Neubauer und Greta Thunberg bei einer "Fridays for Future"-Demo in Hamburg
Luisa Neubauer und Greta Thunberg bei einer "Fridays for Future"-Demo in Hamburg
© Adam Berry / Getty Images
Junge Aktivistinnen wie Greta Thunberg oder Luisa Neubauer an der Spitze sozialer Protestbewegungen verändern unser Bild von Frauen - und von Macht. Ein Essay.
Von Judith Liere

Vor etwa vier Jahren tauchte ein Slogan auf T-Shirts und Pullovern auf, den viele Frauen stolz als Statement vor sich hertrugen: "The future is female", die Zukunft ist weiblich. Der Spruch, in den 1970er Jahren in einer New Yorker Buchhandlung erfunden, erlebte plötzlich eine Renaissance. Das Model Cara Delevingne zeigte sich damit, Hillary Clintons Anhänger zitierten ihn im Wahlkampf. Dann gewann Donald Trump und demonstrierte, dass die Zeit der mächtigen, polternden Männer noch nicht vorbei ist.

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