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Verdacht auf Volksverhetzung Haftbefehl gegen Attila Hildmann: Justiz prüft mehr als 1000 Äußerungen

Sehen Sie im Video: Mehr als 1000 Äußerungen von Attila Hildmann werden juristisch überprüft.








Im Berliner Ermittlungsverfahren gegen den Verschwörungserzähler Attila Hildmann werden mehr als 1000 Äußerungen einzeln überprüft.


Es geht dabei um Verdacht auf Volksverhetzung, Beleidigung und Bedrohung. Laut Staatsanwaltschaft seien das intensive, umfangreiche und zweitaufwendige Ermittlungen.
Hildmann schreibt seine Botschaften seit langem mehrfach am Tag in einen bekannten Internetkanal, wo sie jeder nachlesen kann.
Früher als veganer Kochbuchautor bekannt, nennt er sich mittlerweile selbst "ultrarechts" und einen Verschwörungsprediger.
Am Montag postete er in einem Channel, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorliege.
Gegenüber dem "Tagesspiegel" wollte das die Staatsanwaltschaft weder bestätigen noch dementieren. Ein Sprecher sagte, die Behörde äußere sich im Allgemeinen nicht zu "noch nicht vollstreckten Haftbefehlen".
Hildmann war wiederholt bei Protesten gegen die Corona-Schutzmaßnahmen aufgetreten.
Nach früheren Angaben der Staatsanwaltschaft soll in den Ermittlungen aufgeklärt werden, ob und in welchem Umfang der 39-Jährige durch seine Äußerungen die Grenzen der Meinungsfreiheit überschritten und sich strafbar gemacht haben könnte.
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Verschwörungserzähler Attila Hildmann berichtet, es gebe einen Haftbefehl gegen ihn. Die Staatsanwaltschaft bestätigt lediglich Ermittlungen gegen den Ex-Kochbuch-Autor – wegen Verdacht auf Volksverhetzung, Beleidigung und Bedrohung.

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