Auszeichnungen
Jüdische Gemeinde ehrt First Lady Büdenbender für Engagement

Rabbiner Yehuda Teichtal übergab den Preis an Elke Büdenbender. Foto: Christophe Gateau/dpa
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Nach dem 7. Oktober 2023 hat Präsidentengattin Büdenbender laut der Gemeinde Chabad Berlin besonders geholfen, Zuversicht in der jüdischen Gemeinschaft zu stärken. Nun wurde sie dafür ausgezeichnet.

Die jüdische Gemeinde Chabad Berlin hat die deutsche First Lady Elke Büdenbender mit einem Preis ausgezeichnet. "Sie setzt sich seit vielen Jahren mit großer Überzeugung und persönlichem Engagement für jüdisches Leben sowie für ein tolerantes und respektvolles Miteinander in unserer Gesellschaft ein", so Rabbiner Yehuda Teichtal, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Chabad Berlin, zur Begründung. 

"Insbesondere nach dem 7. Oktober hat ihr Einsatz in besonderer Weise dazu beigetragen, die Zuversicht der Familien der Geiseln sowie der jüdischen Gemeinschaft zu stärken." Büdenbender, Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, stärke jüdisches Leben in Deutschland mit ihrem Engagement.

Bei dem Angriff am 7. Oktober 2023 töteten Terroristen der Hamas und andere Islamisten rund 1.200 Menschen in Israel und verschleppten mehr als 250 in den Gazastreifen. Israel reagierte auf den beispiellosen Angriff mit einer militärischen Offensive im Gazastreifen, die zu einem langanhaltenden Krieg führte und eine schwere humanitäre Krise auslöste.

Die Laudatio auf Büdenbender hielt die ehemalige Bundesjustizministerin Brigitte Zypries. Der Preis wird im zweijährigen Turnus verliehen. Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern zählen den Angaben zufolge Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender von Axel Springer, und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD).

dpa