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Fünfte Ehe des Altkanzlers: Gerhard Schröder und Soyeon Kim: Erst Party in Berlin, dann Flitterwochen in Sachsen

Nach der standesamtlichen Trauung in Korea, findet die Hochzeitsparty von Gerhard Schröder und seiner Frau Soyeon Kim nun in Berlin statt. Danach geht es in die Flitterwochen - in die neuen Bundesländer.

Gerhard Schröder und seine Frau Soyeon Kim im August bei den Salzburger Festspielen

Gerhard Schröder und seine Frau Soyeon Kim im August bei den Salzburger Festspielen

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Im Mai hat Altbundeskanzler Gerhard Schröder die aus Südkorea stammende Soyeon Kim standesamtlich geheiratet. Für den 74-jährigen Schröder ist es die fünfte, für seine 49-jährige Frau die zweite Ehe. Rund fünf Monate später folgt nun die Hochzeitsparty im Berliner Hotel "Adlon". Zu dem Fest am Freitagabend werden etwa 150 Gäste erwartet, darunter Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit seiner Frau Elke Büdenbender, der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu, Künstler Markus Lüpertz, die Ex-Bundesminister Werner Müller und Otto Schily, die Unternehmer und langjährigen Schröder-Freunde Günter Papenburg und Jürgen Großmann.

Wladimir Putin kommt nicht zur Feier ins "Adlon"

Auch Scorpions-Sänger Klaus Meine, Hannover-96-Präsident Martin Kind und der Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer mit seiner Frau, Schauspielerin Veronica Ferres, sind eingeladen. Russlands Präsident Wladimir Putin bleibt den Feierlichkeiten fern. Ein Staatschef bedeute "zu viel Buhei", sagte Schröder im Juli in einem Interview mit dem stern.

Hochzeitsreise geht nach Sachsen und Thüringen

Die Hochzeitsreise führt das Paar in die neuen Bundesländer. Demnach ist es der Wunsch der studierten Germanistin und Wirtschaftsberaterin Soyeon Kim, die Stätten deutscher Klassik in Weimar, aber auch eine Aufführung der Oper "Carmen" in der Dresdner Semperoper und den Zwinger zu besuchen. Ferner führt die Schröders ihre Reise auch nach Meißen in die weltberühmte Porzellanmanufaktur und nach Bad Frankenhausen, wo sie sich das Bauernkriegspanorama des Leipziger Malers Werner Tübke anschauen wollen. Soyeon Kim war im Rahmen ihres Studiums 1991 zuletzt in Ostdeutschland.

Wie es aus dem Umfeld des Paares weiter heißt, wollen die beiden mit ihrer Reise auch angesichts der aktuellen Diskussionen um rechtsextreme Vorkommnisse ein Zeichen setzen, dass die neuen Länder und besonders Sachsen ein kulturell wichtiger Teil Deutschlands seien.

jum/DPA