Hochzeit
Brandenburgs Gesundheitsminister René Wilke hat „Ja“ gesagt

Brandenburgs Gesundheitsminister René Wilke (SPD) und seine Lebensgefährtin Kathrin Lindenberg haben geheiratet - und sich danac
Brandenburgs Gesundheitsminister René Wilke (SPD) und seine Lebensgefährtin Kathrin Lindenberg haben geheiratet - und sich danach geküsst. Foto
© Patrick Pleul/dpa

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Die Braut ist ganz in Weiß: Brandenburgs Gesundheitsminister Wilke und seine Lebensgefährtin geben sich das Ja-Wort. Dabei wird es romantisch.

Brandenburgs Gesundheitsminister René Wilke hat den Bund fürs Leben geschlossen. Im Rathaus von Frankfurt (Oder) gaben sich der 41-Jährige und seine langjährige Lebensgefährtin Kathrin Lindenberg das Ja-Wort und heirateten standesamtlich. Es wurde dabei romantisch: Wilke gab seiner Ehefrau einen Kuss.

Die Braut war ganz in Weiß gekleidet, der Bräutigam mit Jacke, Weste und Fliege in Lila-Tönen. Ein Teil des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt spielte drei Ständchen im Foyer des Rathauses, darunter waren der traditionelle Hochzeitsmarsch und ein Stück aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“. Wilke bedankte sich bei den Musikern.

Eine besondere Hochzeitreise

Zu den Gratulanten nach der Hochzeit zählte Wilkes Nachfolger als Frankfurter Oberbürgermeister, Axel Strasser. Mehrere Dutzend Menschen fanden sich vor dem Rathaus ein, darunter waren auch einige Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes.

Für die Hochzeitsreise hat sich das Paar etwas Besonderes vorgenommen: Wilke will mit seiner Ehefrau pilgern auf den Jakobsweg in Nordspanien. Das hatte der SPD-Politiker bei einem Bürgerdialog in Rathenow im Havelland am 19. Mai verraten.

Vom OB zum Gesundheitsminister 

Der frühere Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder) war im Mai vergangenen Jahres Innenminister geworden. Er folgte auf die zurückgetretene SPD-Politikerin Katrin Lange. Nach dem Bruch der SPD/BSW-Koalition und der Bildung einer rot-schwarzen Regierung übernahm Wilke im März dieses Jahres ein Superressort: Arbeit, Gesundheit, Soziales und gesellschaftlicher Zusammenhalt.

Wilke ist SPD-Mitglied. Nach 24 Jahren Mitgliedschaft bei der Linken trat er im Jahr 2024 aus Unmut aus der Partei aus. Nachdem er Innenminister geworden war, ließ er zunächst einen Eintritt in eine Partei offen und trat dann 2025 der SPD bei. Wilke gilt als ein möglicher Kandidat für die Nachfolge von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). Er lebt weiter in seiner Geburtsstadt Frankfurt (Oder).

dpa