Segeln
America's Cup: Team Australia ist sechster Herausforderer

Australiens Segler haben sich als einer der Herausforderer für den America's Cup qualifiziert. (Archivbild) Foto: Gregory Bull/A
Australiens Segler haben sich als einer der Herausforderer für den America's Cup qualifiziert. (Archivbild) Foto
© Gregory Bull/AP/dpa

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Mehr als ein Vierteljahrhundert nach der letzten Teilnahme startet Australien wieder im America's Cup. 1983 hatte "Australia II" mit dem Sieg über die US-Jacht "Liberty" Sportgeschichte geschrieben.

 Australiens Segler sind zurück im America's Cup. 43 Jahre nach dem Sieg von "Australia II" über die US-Jacht "Liberty" will wieder ein Team aus Down Under um die älteste Trophäe im internationalen Segelsport kämpfen. Damit ist der Kreis der Herausforderer für Cup-Verteidiger Neuseeland auf sechs Teams angewachsen.

Die anderen sind Luna Rossa (Italien), GB1 (Großbritannien), das Tudor Team Alinghi (Schweiz), das Team La Roche-Posay Racing (Frankreich) und das American Racing Challenger Team USA. Die Herausforderer ermitteln 2027 vor Neapel, wer Cup-Verteidiger Neuseeland ab dem 10. Juli nächsten Jahres herausfordert.

Vor 43 Jahren hatten die Australier mit dem Sieg von John Bertrands "Australia II"-Crew über Dennis Conners "Liberty" für eine Sensation gesorgt. Der 4:3-Erfolg beendete damals die 132 Jahre währende US-Siegesserie im America's Cup. Zuletzt hatte ein australisches Team zur Jahrtausendwende am 30. America's Cup teilgenommen.

Einstige Cup-Sieger bei Australien dabei

Das Team führt diesmal Laser-Olympiasieger Tom Slingsby an, der den America's Cup bereits gewonnen hat und SailGP-Rekordsieger ist. Glenn Ashby, ebenfalls schon Cup-Gewinner mit Neuseeland und führender Vordenker in der Foiling-Technologie, leitet die Performance- und Designabteilung. CEO ist Grant Simmer, der 2003 und 2007 wie der dreimalige Olympiasieger Jochen Schümann Anteil an den Schweizer Cup-Siegen mit Team Alinghi hatte.

Als Förderer steht der Segler und Unternehmer John "Herman" Winning hinter Team Australia, das laut Medienberichten die 2021 siegreiche neuseeländische Cup-Jacht "Te Rehutai" erworben hat. Für den 38. America's Cup dürfen keine neuen Boote gebaut, sondern nur bestehende der AC75-Klasse umgebaut werden.

dpa

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