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Früh-ICE von Rostock nach Hamburg soll doch bleiben

Die Landesregierung und die Deutsche Bahn haben sich darauf geeinigt, dass der Früh-ICE auch nach der Generalsanierung fährt. (S
Die Landesregierung und die Deutsche Bahn haben sich darauf geeinigt, dass der Früh-ICE auch nach der Generalsanierung fährt. (Symbolbild) Foto
© Jens Büttner/dpa
Pendlerinnen und Pendler können aufatmen: Die morgendliche ICE-Verbindung von Rostock über Schwerin nach Hamburg wird doch nicht gestrichen. Und es könnte bald noch eine gute Nachricht geben.

Die frühe ICE-Verbindung von Rostock über Schwerin nach Hamburg soll bleiben. Darauf einigten sich die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern und die Deutsche Bahn in Berlin, wie die Regierung mitteilte. Nach Abschluss der Generalsanierung der Bahn werde es wieder eine entsprechende Frühverbindung geben. 

Auch die bislang bestehende Spätverbindung von Hamburg nach Rostock sei gesichert. Die Verbindungen sollen demnach ab dem ersten Tag nach Ende der Streckensperrung zwischen Hamburg und Berlin aufgenommen werden. Wann die umfassende Sanierung abgeschlossen wird, ist derzeit unklar. 

ICE auch mit Deutschlandticket?

Aktuell werde geprüft, ob die Früh- und Spätverbindung des Fernverkehrs künftig auch mit Deutschlandticket, Seniorenticket oder Einzel- und Zeitkarten genutzt werden darf, hieß es. Zudem soll die Anbindung von Ludwigslust (Ludwigslust-Parchim) ab dem 14. Juni besser werden. Vorgesehen sei, dass IC-Züge zwischen Rostock und Leipzig pro Richtung zweimal täglich dort halten.

Die besonders bei Pendlerinnen und Pendlern beliebte ICE-Verbindung war im Zuge der Bahnsanierung eigentlich gestrichen worden. Verkehrsminister Wolfgang Blank (parteilos) hatte das kritisiert und die zentrale Bedeutung der Verbindung betont. Blank war demnach seit Monaten im Austausch mit der Bahn.

dpa