Die Universitätsmedizin Greifswald (UMG) muss infolge von Glatteis mehrere Menschen nach Stürzen behandeln. Binnen drei Stunden seien heute Vormittag 15 Patienten teils mit Knochenbrüchen in die Notaufnahme gekommen. Es sei zu merken, dass derartige Diagnosen vermehrt auftreten, sagte ein Sprecher der UMG.
In Rostock habe es Einzelfälle gegeben, sagte ein Sprecher der Universitätsmedizin Rostock, etwa sturzbedingte Prellungen. Das Helios Hanseklinikum Stralsund verzeichnete nach eigenen Angaben keine Häufung. "Bei uns hat es nicht so viel geregnet, und die Straßen sind weitgehend frei", teilte ein Sprecher mit. Auch in Wismar gab es keinen wetterbedingten Ansturm auf die Notaufnahme, wie eine Sprecherin des Sana Hanse-Klinikums schrieb.
In Greifswald habe die Häufung unfallchirurgischer Behandlungen nicht zu einer Überlastung der Notaufnahme geführt, sagte der UMG-Sprecher. Grund sei auch, dass bei dem aktuellen Wetter keine Menschen kämen, die sich sonst bei Problemen meldeten, ohne ein Notfall zu sein.