Reaktion auf Iran-Krieg
Aus Angst vor Anschlägen – Besuchstag in Synagoge verschoben

Die Jüdische Gemeinde verschiebt zur Sicherheit den Tag der offenen Tür. (Archivbild) Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Die Jüdische Gemeinde verschiebt zur Sicherheit den Tag der offenen Tür. (Archivbild) Foto
© Hauke-Christian Dittrich/dpa
Nach Beginn des neuen Iran-Kriegs wachsen die Sorgen vor möglichen Anschlägen in Deutschland. Jüdische Einrichtungen könnten ein Ziel sein - die Jüdische Gemeinde in Oldenburg zieht nun Konsequenzen.

Die Jüdische Gemeinde in Oldenburg verschiebt wegen des Iran-Kriegs sicherheitshalber ihren Tag der offenen Tür. "Wir müssen die Sicherheit aller Menschen gewähren - von unseren Gemeindemitgliedern, aber auch von allen Besucherinnen und Besuchern", sagte Claire Schaub-Moore, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Oldenburg. Zuerst hatte die "Nordwest-Zeitung" berichtet.

Sicherheitsbehörden hatten der Gemeinde empfohlen, die Veranstaltung am 8. März abzusagen. Geplant waren unter anderem zwei Führungen durch die Oldenburger Synagoge. Wann der Tag der offenen Tür nachgeholt wird, steht nach Angaben der Jüdischen Gemeinde noch nicht fest. "Wir warten, bis sich die Lage beruhigt", sagte Schaub-Moore.

dpa