Winterwetter Schneespaß und Glatteisgefahr im Südwesten

Glatte Straßen führten in Rheinland-Pfalz zu mehreren Unfällen. Ein Wagen kollidierte auf der Autobahn, ein anderer überschlug s
Glatte Straßen führten in Rheinland-Pfalz zu mehreren Unfällen. Ein Wagen kollidierte auf der Autobahn, ein anderer überschlug sich. (Symbolbild) Foto
© Rolf Vennenbernd/dpa
Schnee, Regen und eisige Temperaturen: Am Montag kann es in Rheinland-Pfalz und dem Saarland gefährlich werden. Am Wochenende zog es viele Menschen zum Wintersport. Es gab aber auch Unfälle.

Nach einem schönen Winter-Sonntag wird es in Rheinland-Pfalz und dem Saarland gefährlich glatt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt ab der Nacht zum Montag vor gefrierendem Regen. 

Bis Mitternacht bleibt es noch trocken. In der zweiten Nachthälfte kommt von Westen her Schnee, der rasch in Regen übergeht. Die Folge: Unwettergefahr durch Glatteis. Die Tiefstwerte liegen bei -3 bis -7 Grad. In Kammlagen der Mittelgebirge wehen starke bis stürmische Böen. Am Montag regnet es weiter, die Glatteis-Gefahr bleibt also bestehen. Die Höchsttemperaturen steigen auf 2 bis 6 Grad. 

Gab es Unfälle?

Auf den glatten und schneebedeckten Straßen in Rheinland-Pfalz und im Saarland kam es am Wochenende zu mehreren Unfällen. Am Samstagmorgen verlor ein Autofahrer auf der Autobahn 8 im Landkreis Südwestpfalz die Kontrolle über sein Auto auf der schneebedeckten Fahrbahn. Das Auto kollidierte mit der Leitplanke und wurde dabei stark beschädigt. Verletzt wurde bei diesem Unfall niemand. 

Bei einem weiteren Unfall am Samstagabend wurden zwei Menschen leicht verletzt. Ihr Auto überschlug sich auf einer Landstraße im Westerwaldkreis aufgrund der vorherrschenden Witterungsverhältnisse. Das Auto musste wegen eines Totalschadens abgeschleppt werden.

Auch am Nachmittag kam es zu einem Unfall auf der Bundesstraße 10 bei Pirmasens, als ein Sattelzug auf der schneeglatten Fahrbahn bei einem Überholvorgang die Kontrolle verlor und gegen die Mittelleitplanke stieß. Der 28-jährige Fahrer blieb unverletzt. 

Auf einem Parkplatz in Weiskirchen (Kreis Merzig-Wadern) rutschte eine 39-jährige Fußgängerin am Sonntagmorgen auf der eisglatten Fahrbahn aus. Sie wurde mit einem verletzten Sprunggelenk in ein Krankenhaus gebracht. 

Gregor Peter Schmitz mit den Buchstaben GPS

Wollen Sie nichts mehr vom stern verpassen?

Persönlich, kompetent und unterhaltsam: Chefredakteur Gregor Peter Schmitz sendet Ihnen jeden Mittwoch in einem kostenlosen Newsletter die wichtigsten Inhalte aus der stern-Redaktion und ordnet ein, worüber Deutschland spricht. Hier geht es zur Registrierung.

In Kaisersesch (Landkreis Cochem-Zell) kam es am Sonntagmorgen zu einem weiteren Unfall, bei dem der Unfallverursacher auf der schneebedeckten Fahrbahn nach links abkam und mit parkenden Fahrzeugen kollidierte. Dabei wurden außer dem Unfallauto drei weitere Autos beschädigt. Der Unfallverursacher beging Fahrerflucht. Die Ermittlungen dauern an. Bei weiteren kleineren Unfällen mit geringem Sachschaden wurde niemand verletzt. 

Hier läuft der Wintersport

Das winterliche Wetter spielt auch den Wintersportgebieten in Rheinland-Pfalz in die Karten. Geöffnet hat etwa der Skilift des Ski-Clubs Kirburg im Westerwald. Dort zeigt man sich sehr zufrieden mit dem Wetter – vor allem nach den letzten Jahren freue man sich über die guten Bedingungen. 

Auch beim Ski Club Bad Marienberg Unnau am Schorrberg im Westerwald haben zwei Pisten, ein Schlepplift und ein Anfänger-Lift an diesem Wochenende geöffnet. Mit dem Wetter sei man auch dort zufrieden: Die Pisten seien Dank des Naturschnees in einem "Top-Zustand".

Laut dem Schneetelefon des Skigebiets Hohe Acht in der Hocheifel können Besucher und Besucherinnen dort sowohl die Langlaufloipe als auch den Rodelhang nutzen. Aufgrund der dortigen Wetterverhältnisse hat der Skilift aber nicht geöffnet.

Die Polizei rechnete auch auf dem Erbeskopf bei Thalfang mit vielen Besuchern, dort läuft ein Ski-Schlepplift. Die Polizei bat Besucher, nur die ausgewiesenen Parkplätze zu nutzen, das Auto nicht auf Bundes-, Kreis-, sowie Landstraßen abzustellen und keine Rettungs- und Fluchtwege zu blockieren.

dpa

Mehr zum Thema