Europapolitik
Schulze zu Gesprächen mit EU-Spitze in Brüssel erwartet

Ministerpräsident Sven Schulze reist zu Gesprächen mit der EU-Spitze nach Brüssel. (Archivbild) Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Ministerpräsident Sven Schulze reist zu Gesprächen mit der EU-Spitze nach Brüssel. (Archivbild) Foto
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Chemieindustrie, Agrarpolitik und Migration: Ministerpräsident Schulze sucht in Brüssel das Gespräch mit der EU-Spitze. Was Sachsen-Anhalt von dem Besuch erwartet.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) will bei Gesprächen mit führenden Vertretern der Europäischen Union für die Interessen des Landes werben. Am Mittwoch soll Schulze in Brüssel unter anderem EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die Präsidentin des Europäischen Parlaments Roberta Metsola sowie EU-Innenkommissar Magnus Brunner treffen. Das teilte die Staatskanzlei in Magdeburg mit.

Wettbewerbsfähigkeit und Industrie im Fokus

Im Mittelpunkt der Gespräche sollen die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft, die künftige Agrarpolitik, Energiefragen, Bürokratieabbau und die europäische Migrationspolitik stehen. Mit von der Leyen will Schulze unter anderem über die künftigen EU-Finanzen, die Energiepolitik sowie die Zukunft von Industrie und Landwirtschaft sprechen. Dabei sollen auch die Interessen der für Sachsen-Anhalt wichtigen Chemie- und Grundstoffindustrie zur Sprache kommen.

Gespräche zu Migration und Fachkräften

Mit Metsola will der Ministerpräsident über Wettbewerbsfähigkeit, Bürokratieabbau und aktuelle Gesetzgebungsvorhaben des Europäischen Parlaments beraten. Im Gespräch mit Brunner stehen nach Angaben der Staatskanzlei die europäische Migrationspolitik, der Schutz der EU-Außengrenzen, die Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems sowie die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte im Fokus.

Sommerfest der Landesvertretung als Abschluss

Den Abschluss des Besuchs bildet das Sommerfest der Vertretung Sachsen-Anhalts bei der Europäischen Union. Dort präsentiert sich die Stadt Halle (Saale) als Partner des diesjährigen Empfangs. Erwartet werden mehrere hundert Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Nach Angaben der Staatskanzlei will von der Leyen die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnen.

dpa