Sachsens Autobauer haben im vergangenen Jahr den größten Exportrückgang aller Branchen verzeichnet. Bei den Autos und Wohnmobilen sank der Export um 7,5 Prozent auf 15,9 Milliarden Euro, wie das Statistische Landesamt in Kamenz mitteilte. Grund dafür waren vor allem weniger Lieferungen in die USA und China. Die Fahrzeug-Exporte nach China brachen demnach gar um die Hälfte ein. Um 20 Prozent steigerten Sachsens Autobauer indes die Exporte nach Frankreich.
Die USA bleiben trotz zahlreicher verhängter Zölle wichtigstes Exportland für Sachsens Wirtschaft. Dahinter folgten China und das Vereinigte Königreich, heißt es weiter. 63 Prozent aller Waren wurden in europäische Länder ausgeführt. Insgesamt exportierte der Freistaat im vergangenen Jahr mit Waren im Wert von 50,6 Milliarden Euro etwas weniger als im Vorjahr. Das entspricht den Statistikern zufolge einem Rückgang um ein Prozent.
Den bisherigen Höchststand haben im vergangenen Jahr die Einfuhren nach Sachsen erreicht. Den Zahlen zufolge wurden Waren im Wert von 39 Milliarden Euro importiert - zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Die meisten Importe stammten aus China, gefolgt von den USA. Wichtigste europäische Importländer für Sachsen sind Tschechien und Polen.