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Angst: Unsere Alarmanlage

Ohne sie könnten wir nicht überleben: Angst ist unsere Alarmanlage, ein Schutz vor Gefahren. Doch bei vielen Menschen funktioniert der Mechanismus nicht so, wie er es sollte: Sie quälen sich mit Schwindel, Magenschmerzen, Herzbeschwerden. Im schlimmsten Fall führen verdrängte Ängste zu Panikattacken - und zu einem Leben mit dem Rücken zur Wand. Das oft jahrelange Leiden ist unnötig. Denn es gibt viele Wege, sein Selbstbewusstsein zurückzuerobern

Es war die Boom-Zeit der New Economy. Wer jetzt nicht zu Einsatz und Risiko bereit war, glaubte Heiko, der verpasst den Anschluss. Michael Douglas als Gordon Gekko in "Wall Street" - das war sein Mann, frühmorgens am Strand, hellwach mit dem Handy in der Hand, der Satz "Geld schläft nicht". Das gefiel ihm. Es war seine Welt. Mithalten, vergrößern, investieren! Er holte sich zwei neue Gesellschafter in die Firma, delegierte großzügig, übersah ebenso großzügig, dass er langsam die Kontrolle verlor, dass der eine der beiden Partner ein Luxusleben auf Firmenkosten führte, dass die Verbindlichkeiten wuchsen und wuchsen. Trotzdem immer nur die Devise: Gegenhalten! Mehr arbeiten!! Durchhalten!!!

Privatleben? Partnerschaft? Sport? Fremdwörter. Die ersten Magenschmerzen. Dann Krämpfe. Schließlich der Gang zum Arzt. Kontrastmittel, Ultraschall, Magenspiegelung, das Übliche. Alles ohne Ergebnis.

Morgens fehlte ihm jetzt öfter der Schwung beim Aufstehen. Wozu ins Büro stürmen, wenn dort doch nur die Post mit den unangenehmen Fragen der Bank wartete? In seinen Träumen tauchten neue Wörter auf. Liquiditätslücke, Insolvenz. Anmerken ließ er sich natürlich nichts. Wenigstens die anderen sollten ihn für cool halten. Als er mal einem engen Freund gegenüber die Andeutung riskierte, dass es ihm schlecht ginge, fiel der aus allen Wolken. Was? Dir??

Plötzlich die Attacke. Er war auf dem Heimweg und musste sofort rechts ranfahren und die Tür aufreißen. Beinahe wäre ein Radfahrer reingeknallt. Schwindel, Übelkeit, starke Schmerzen in der linken Brusthälfte. Mit dem Taxi ließ er sich ins nächste Krankenhaus bringen. Notaufnahme. EKG, Belastungs-EKG, das Übliche. Kein Resultat. Nie wäre Heiko Frobisch× vor sechs Jahren auf die Idee gekommen, was die wahre Ursache seiner Körpersymptome war: Angst.

Heiko kam aus einer klassischen Arbeiterfamilie, die für Höhenflüge wenig, für die unternehmerischen Neigungen des Sohnes gar kein Verständnis aufbrachte. Selbst gegen die eigenen Eltern musste er sich jeden Schritt seiner Karriere erkämpfen. Ganz besonders erschwert wurde dieser Kampf dadurch, dass er Legastheniker war. Das Abitur erreichte er erst auf einem Umweg; und die Häme, Hänseleien und schlechten Noten, die er zuvor wegen seiner Schreib- und Leseschwäche hatte ertragen müssen, wirkten traumatisch. Mit eiserner Disziplin hatte er sich herausgearbeitet und all das hinter sich gelassen. Aber plötzlich war es wieder da - als seine Firma in die Krise geriet und ihm die Hoheit entglitt: die Angst vor Kontrollverlust. Die Sorge, sich lächerlich zu machen. Die Furcht vor Demütigung durch Banken und Gläubiger und nicht zuletzt vor dem halb sorgenvollen, halb triumphierenden "Ich habe es ja immer gewusst"-Gesicht seines Vaters. Da war sie wieder: die Angst.

Angst aber hatte

er sich abtrainiert in all den Jahren seines Kampfes. Furcht gab es nicht mehr. Er ließ sie nicht zu. Nur auf Umwegen konnte sie sich zur Geltung bringen. Durch Magenschmerzen, durch Schwindelgefühle und scheinbare Herzattacken. Wie der Phantomschmerz eines amputierten Gliedes.

"Angst ist eigentlich ein ganz normales Gefühl, das zu unserem Leben gehört", sagt Heikos Arzt, der Hamburger Psychiater und Psychotherapeut Michael Stark. "Aber es gibt viele Menschen, die ihr gesundes Verhältnis zur Angst verloren haben, weil sie gewaltsam unterdrückt und verdrängt worden ist." Oft beginnt die Verdrängung schon im frühen Lebensalter. Wenn ein Kind am Morgen vor einer schwierigen Klassenarbeit beispielsweise über Bauchschmerzen klagt und die Eltern ihm erklären, dass das eine normale Reaktion sei, die nach der Klassenarbeit wieder verschwinde, wird das Kind lernen, seine Reaktion zu begreifen und die unvermeidliche Angst in sein Leben zu integrieren. Wenn die Klage über Bauchschmerzen aber zu Äußerungen führt wie "Reiß dich zusammen", "Das ist nur Einbildung", "Andere Kinder haben das auch nicht", wird die Angst abgewehrt, unterdrückt und irgendwann überhaupt nicht mehr wahrgenommen. Aber die Bauchschmerzen bleiben.

Was ist Angst eigentlich? Nichts anderes als das Signal oder die gedankliche Vorwegnahme einer Gefahr, gegenüber der sich der Mensch hilflos fühlt. Er reagiert deswegen mit Erregung. Angst kann sich ebenso körperlich wie gedanklich äußern; im einen Fall führt sie zu Spannungsgefühlen, Schweißausbrüchen, Kopf- oder Bauchschmerzen, im anderen zu innerer Anspannung, Schlaflosigkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten. Ist die Gefahr vorüber, der knurrende Köter eingesperrt, die Klassenarbeit geschrieben, sinkt die Erregung wieder. Die Anspannung im Körper lässt nach. Bis zur Begegnung mit dem nächsten Angstmacher.

In seltenen Fällen wird diese Erregung als "Kick", als Lustangst, erlebt - im Allgemeinen aber als unangenehm. Deswegen entwickelt der Mensch Abwehrstrategien. Im einfachsten Fall, indem er Umstände, die ihm Angst machen, vermeidet. Wenn das nicht geht, wie im Fall der Klassenarbeit, lernt er gewöhnlich, mit der Situation zurechtzukommen - und sehr oft sogar, sie so zu beherrschen, dass sie keine Angst mehr auslöst.

Schwierig wird es, wenn sie als so bedrohlich erlebt wird, dass ihr um jeden Preis ausgewichen werden muss. Denn Angst ist usurpatorisch: Sie erobert Lebensraum. Wer die geballte Ansammlung aufgeregter Menschen in einem Fußballstadion als beängstigend empfindet, muss daraus eigentlich nur die Konsequenz ziehen, nicht mehr in Fußballstadien zu gehen. Seine Lebensqualität wird dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt. Wer die Angst im Stadion aber in der Form einer Panikattacke erlebt, überträgt dieses Erlebnis auf andere Menschenansammlungen. Er vermeidet es bald auch, ins Kino zu gehen, ins Theater, ins Schwimmbad. Jetzt ist seine Lebensqualität ernsthaft bedroht. Nicht mehr die Angst beherrscht ihn, sondern die Angst vor der Angst. Und die wirkt deswegen so zerstörerisch, weil sie zwischen realer und eingebildeter Bedrohung nicht unterscheiden kann. Die Vorstellung einer Gefahr wirkt genauso wie die Gefahr selbst.

Der grosse Naturforscher

Charles Darwin berichtet, wie er sich einmal entschlossen hatte, etwas gegen seine Furcht vor Schlangen zu unternehmen; er näherte sich beherzt dem Terrarium einer Giftschlange, als die Otter sich plötzlich aufrichtete. Obwohl er genau wusste, dass eine dicke Glasscheibe ihn vor der Schlange schützte, sprang er "mit erstaunlicher Geschwindigkeit" zurück: "Mein Wille und mein Verstand waren kraftlos gegen die Einbildung einer Gefahr, welche niemals direkt erfahren worden war."

Das genau ist das Problem für viele Menschen: Der Verstand bleibt machtlos gegen die Einbildung. Und die wird auf immer weitere Bereiche übertragen. Wer die Angst im Fußballstadion erlebt hat, betritt am Ende keinen Supermarkt mehr, weil er fürchtet, dort einen Panikanfall bekommen zu können. Die Angst vermehrt und verpuppt sich - die eine produziert die nächste: die vor der Panik jene vor dem Supermarkt.

Im Leben der von Angst betroffenen Menschen übernehmen Abwehr- und Vermeidungsstrategien eine zentrale Rolle. Mit ihnen werden die Angstmacher - reale ebenso wie eingebildete - umgangen, in Schach gehalten, gebannt. Manchmal haben sie nur den harmlosen Charakter magischer Beschwörungen. Talismane gehören dazu, eine bestimmte Reihenfolge, in der Kleidung angezogen oder Türen geschlossen werden müssen; auch der Mundschutz, ohne den Michael Jackson aus Angst vor Ansteckung nicht in die Öffentlichkeit geht, passt in diese Kategorie; Alkohol, Tabletten oder manische Arbeitswut sind andere Mittel der Betäubungsstrategen; auch mit zwanghafter Kontrolle aller umgebenden Personen und Lebensbereiche versuchen Menschen, ihren Ängsten zu entkommen; wieder andere, indem sie sich zurückziehen und Sozialkontakte vermeiden; sogar die Methode, der Umwelt betont aggressiv entgegenzutreten, kann Angstabwehr sein.

Doch je besser es den Betroffenen gelingt, die Ängste, die ihr Leben insgeheim bestimmen, vor sich selbst zu verbergen, umso größer wird die Gefahr, dass ihre Vermeidungsstrategie zu einer neuen Lebensbelastung wird. Eine Patientin von Michael Stark hatte ihr Leben scheinbar fest im Griff, weil sie dafür gesorgt hatte, dass es in ihm nichts Überraschendes mehr gab. Alle Tagesabläufe waren gleich, die Wochenenden wurden nach fester Vorplanung und bewährten Mustern verbracht, die Urlaubszeiten stets im gleichen Ort und Hotel und möglichst auch im selben Zimmer. Alles schien sicher, also gut. Bis sie eines Morgens zu ihrem Eckladen ging, um wie immer ein Kraftkorn- und ein Joggingbrötchen zu kaufen, aber vor verschlossener Ladentür stand. Der Bäcker hatte einen Unfall gehabt. Da bekam sie eine Panikattacke.

Erkennbar

ist die latente Gefährdung oft an körperlichen Symptomen. Wenn Ängste kunstvoll maskiert und vor dem Bewusstsein verborgen werden, bedeutet das nicht, dass auch ihre körperlichen Folgen verschwinden. Im Gegenteil. Der dynamische Jungunternehmer Heiko Frobisch hatte seine Ängste vor Pleite und Blamage zwar mit wilder Arbeitsaktivität erfolgreich betäubt und vor sich selbst versteckt, aber die körperlichen Begleit- erscheinungen der Angst waren ihm geblieben. Wenn die Erregung, in die der Körper gerät, aber keinem nachvollziehbaren Anlass mehr zugeordnet werden kann, ist das für die Betroffenen wiede- rum bedrohlich: Nun nehmen sie Spannung, Schweißausbruch, Bauch- oder Herzschmerz immer noch wahr, glauben aber, dass die Ursache im eigenen Körper liegt. Das Innere des Menschen scheint zur Gefahr für ihn zu werden - einer Gefahr, der er nun nicht mehr ausweichen kann; in diesem Stadium der Angst- erkrankung wird der Körper unentwegt mit höchstem Misstrauen observiert. Was dann dazu führt, dass schon geringste Nervenzuckungen als Anzeichen eines bevorstehenden Herzinfarktes gedeutet werden. Zur Angst kommt auch hier wieder die Angst vor der Angst. Der Mensch klebt wie an einem Kreisel fest, der sich immer stärker selbst beschleunigt. Der Mensch klebt in der Falle.

Von ihr profitieren

Allgemeinärzte, Internisten, Neurologen, Hals-Nasen-Ohren-Ärzte, Kardiologen - die lange Liste der Mediziner, bei denen Menschen mit einer unerkannten Angststörung wegen ihrer vermeintlich dramatischen Krankheitssymptome Hilfe suchen und nicht finden. Selbst bei Panikstörungen, die noch die größte Auffälligkeit und vergleichsweise leichteste Erkennbarkeit haben, vergehen im Schnitt dreieinhalb Jahre bis zur richtigen Diagnose.

Experten schätzen, dass rund 17 Millionen Menschen in den deutschsprachigen Ländern unter einer behandlungbedürftigen Angsterkrankung leiden. Aber sie können nur vermuten, wie viele der Betroffenen und ihrer Ärzte überhaupt keine Ahnung haben, was ihnen denn fehlt. "Etwa die Hälfte", glaubt der Göttinger Psychiater und Angstforscher Borwin Bandelow, der seine Erkenntnisse in seinem neuen Kompendium "Das Angstbuch" zusammengefasst hat.

Immer wieder wurde von Fachkreisen wie Laien gefordert, dass Ärzte psychische Probleme ihrer Patienten besser erkennen und ihre Behandlung schneller in die Hände der entsprechenden Fachkollegen übergeben sollen. Doch diese Forderung hat einen Haken. Denn die Symptome, mit denen viele dieser Erkrankten in die Wartezimmer - oder Notaufnahmen - kommen, legen ja tatsächlich den Verdacht nahe, dass diese eine akute, bedrohliche Erkrankung haben.

Gründlich untersuchen muss der Arzt in jedem Falle; zum Wohle des Patienten und zum eigenen: Denn ein zum psychischen Phänomen erklärter echter Herzinfarkt wäre karrierebedrohend. Treibt der Arzt den diagnostischen Aufwand und findet aber während der dramatischen, den Ernst der Lage unterstreichenden Prozedur nichts, hält der Patient das für einen Fehler des Arztes oder seines Fachbereiches und zieht davon zum nächsten Spezialisten.

Die Betroffenen selbst

aber müssen sich fragen, ob ihr Leben von verborgenen Ängsten belastet ist - oder ob ihre Abwehrstrategien gegen Ängste zu einer neuen Art von Belastung geführt haben. Um ihnen solche Fragen nahezubringen und die Eigenverantwortung für das Leben wieder zu trainieren, hat der Hamburger Psychiater Stark ein ungewöhnliches Experiment unternommen. Mit einer Gruppe von Patienten ist er sieben Tage durch die Alpen gewandert und hat unterwegs ihre Erlebnisse, Gespräche, Auseinandersetzungen und Erfahrungen im Umgang mit Angst protokollieren lassen. Das Ergebnis ist jetzt als Buch erschienen, bereichert um Fragebögen, mit denen jeder Leser herausfinden kann, welche Rolle verborgene Ängste in seinem eigenen Leben spielen.× Die ausführlichen Tests des Buches wurden für den stern noch einmal bearbeitet und in eine kürzere Fassung gebracht, mit deren Hilfe man die eigene Lebensbelastung feststellen kann.

Was, wenn das Ergebnis dabei besorgniserregend ausfällt? Wer hilft? Und wie? Angsterkrankte stehen vor einem Angebotsdschungel. Psychoanalyse, Gesprächstherapie, Psychopharmaka, homöopathische Kügelchen, Bachblüten, Körpertherapie, Rebirthing, Ayurveda, Aromatherapie, Yoga, Sport, Beten - alles verspricht Heilung. Angstforscher Bandelow hat der Frage nach der Wirkung solcher Therapien ein Drittel seines Buches gewidmet und dafür alle zugänglichen Untersuchungen durchforstet. Das Ergebnis lässt sich in zwei widersprüchlichen Sätzen zusammenfassen: Fast alles hilft. Fast alles hilft nicht.

Fast alles hilft

deswegen, weil der"Placebo-Effekt" eine enorme Wirkung zu haben scheint. Wer mag, kann aber auch von Selbstheilungskraft sprechen. Menschen, die glauben, dass ihnen geholfen wird, hilft offensichtlich der Glaube. "Auf jede noch so ausgefallene Heilmethode kommen immer einige dutzend Menschen, bei denen diese Praktiken wahre Wunderheilungen bewirkt haben", berichtet Bandelow.

So betrachtet, scheint es auf den ersten Blick egal zu sein, welcher Therapie sich Betroffene unterziehen. Aber es gilt eben auch der Satz: Fast alles hilft nicht. Nicht jedenfalls, wenn es aus dem bunten Angebot der Psycho-Sortimenter stammt und man Maßstäbe üblicher Erfolgskontrollen anlegt. Wachsende Skepsis gilt dabei in der Fachwelt einem Klassiker mit hoher Reputation: der Psychoanalyse. Schon vor rund 50 Jahren äußerte der kritische Psychologe Hans Jürgen Eysenck den Verdacht, Sigmund Freuds Methode bringe keine besseren Ergebnisse als "abwarten oder von einer dicken Mami gut bekocht zu werden". Bandelow bestätigt ihn jetzt: "Die Datenlage zur Behandlung von Angststörungen mit Psychoanalyse kann man zusammenfassend nur als beklagenswert bezeichnen. Wäre die Psychoanalyse ein Medikament, dann würde sie von den Gesundheitsbehörden nicht die Zulassung zur Behandlung von Angsterkrankungen bekommen. Da aber für die Zulassung von Psychotherapien bisher keine Richtlinien angewendet werden, zahlen die Krankenkassen weiter die Behandlung." Nach wissenschaftlichen Maßstäben als wirkungslos erwiesen sich letztlich, so Bandelow, auch die Offerten aus der Naturheilkunde sowie der diversen Körpertherapeuten und Motivationstrainer.

Deutlich besser dagegen schneiden die Ergebnisse der Verhaltenstherapie und des Einsatzes der neueren Psychopharmaka ab. Bandelow stellt ausführlich dar, dass bei denen die alte Furcht vor Antriebsdämpfung, Abhängigkeit oder einer Veränderung der Persönlichkeit unbegründet ist.

Auch die Möglichkeiten

der Selbsthilfe bei einer Angstbelastung des Lebens sind keineswegs gering - darin sind sich die Experten Stark und Bandelow einig. Ebenso darin, dass bei notwendiger Hilfe von außen das beste Hilfsangebot von Psychiatern oder psychologischen Psychotherapeuten mit einer Ausbildung in Verhaltenstherapie kommt. Ihre Behandlung hat hohe Erfolgsquoten und beansprucht meist weniger Zeit als die Suche der Betroffenen nach der richtigen Diagnose.

Deutliche Entlastung eines von Angst belasteten Daseins ist also möglich - aber kein angstfreies Leben. Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das weiß, dass es sterben wird. Deswegen macht auch Angst ihn zu dem, was er ist.

Peter Sandmeyer und Karolin Leyendecker / print

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