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Schnelle Karren, dicke Uhren: Das Gockel-Hormon: Studie zeigt, warum Männer so gerne protzen

Ob Luxuswagen, Rolex oder das neueste Smartphone: Viele Männer zeigen gerne, was sie haben. Eine Studie hat nun nach dem Grund dafür gesucht - und ihn in unserem Hormonhaushalt gefunden.

Schnelle Karren, dicke Uhren: Das Gockel-Hormon: Studie zeigt, warum Männer so gerne protzen
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Privatjet, teure Karren, Schmuck: Männliches Luxus-Geprotze kennt jeder. Doch was bringt die Herren der Schöpfung dazu, sich auf diese Weise zum Affen zu machen? Das wollten Forscher mehrerer US-Unis nun gemeinsam herausfinden. Ihre These: Männer mit mehr Testosteron protzen auch lieber.

Um das zu beweisen, untersuchten die Forscher der Universitäten "Caltech", der "Wharton School of the University of Pennsylvania" sowie der "University of Western Ontario" 243 männliche Freiwillige. Die Hälfte bekam ein Testosteron-Gel auf die Haut aufgetragen, bei der Kontrollgruppe kam dagegen nur ein Placebo zum Einsatz. Um den Hang zum Luxus zu prüfen, wurden den Probanden Werbeclips zu Produkten wie Autos oder Uhren gezeigt. Ein Clip betonte jeweils die hohe Qualität des Produktes, beim zweiten ging es um Power und bei der letzten Werbung stand der Protz-Faktor im Vordergrund. Jeder Proband erhielt zu jedem Produkt einen zufällig ausgewählten der drei Clip-Varianten zu sehen. Dann musste er das Produkt bewerten.

Protzen durch Testosteron

Das klare Ergebnis der in der aktuellen Ausgabe von "Nature" erschienen Studie: Wer mehr Testosteron im Blut hat, wurde von Luxus deutlich stärker angesprochen. Die Clips, bei denen Qualität und Leistung im Vordergrund standen, hatten keinen solchen Effekt. Weitere Tests der Studie, bei denen etwa Produkt-Marken mit vergleichbarer Qualität, aber einem unterschiedlichen sozialen Status verglichen wurden, brachten ein ähnliches Ergebnis.

Die Forscher vergleichen das Streben nach Status-Symbolen mit Dominanz-Kämpfen bei unseren tierischen Verwandten: Bei Affen ist etwa völlig normal, um einen höheren sozialen Status körperlich zu kämpfen. Bei uns würde das eben über materielle Güter ausgetragen, so einer der Forscher gegenüber der Wissenschafts-Seite "Science Blog". Am Ende will Testosteron-gesteuerte Mann der Damenwelt mit dem Luxus also schlicht seine Stärke zeigen. Und seien wir ehrlich: So schlecht kommt das bei vielen Frauen gar nicht an.

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.