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Ehec-Infektionen in Deutschland: Zahl der Kranken steigt schnell an

Von der Annahme des Robert-Koch-Instituts, dass es bald weniger neue Infektionen geben wird, ist die Realität weit entfernt: Momentan breitet sich der aggressive Ehec-Keim ungewöhnlich schnell aus.

Die Zahl der Patienten, die sich mit dem lebensgefährlichen Darmkeim Ehec infiziert haben, nimmt rasch zu. Momentan sind deutschlandweit mehr als 600 Fälle registriert, von denen aber noch nicht alle bestätigt sind. Am Dienstag waren es noch etwa 460. Bei den schweren Krankheitsverläufen mit blutigem Durchfall und Nierenversagen, den sogenannten HUS-Fällen, zählte das Robert-Koch-Institut in Berlin bis Dienstagabend rund 140 Fälle - noch am Dienstagmittag waren es lediglich 80 Betroffene gewesen.

Weiterer Todesfall im Norden

Unterdessen ist eine weitere Frau nach einer Ehec-Infektion gestorben. Nach dem Tod einer 83-Jährigen am Samstag erlag am Mittwoch eine 89 Jahre alte Frau in Oldenburg (Kreis Ostholstein) den Folgen des HUS-Syndroms. Bei zwei weiteren gestorbenen Frauen besteht zudem der Verdacht, dass Ehec die Todesursache ist.

Meldungen über bestätigte Infektionen oder Verdachtsfälle kommen mittlerweile aus 14 Bundesländern. Der Schwerpunkt liegt dabei weiterhin in Norddeutschland. Auch viele Infizierte aus anderen Bundesländern waren dort zu Besuch gewesen.

Überwiegend Frauen betroffen

Die Zahl der schweren Verläufe in einem kurzen Zeitraum sei sehr ungewöhnlich, auch die betroffenen Altersgruppen seien untypisch, teilte das RKI mit. Aktuell seien vor allem Erwachsene, überwiegend Frauen, betroffen. In den vergangenen Jahren gab es nur 60 bis 70 HUS-Fälle pro Jahr und zumeist waren Kinder erkrankt.

RKI-Chef Reinhard Burger sagte, er erwarte ein Abflauen bei den grassierenden Ehec-Infektionen, wenn das Lebensmittel gefunden wird, das die Bakterien enthält - oder es sich um ein Lebensmittel von kurzer Haltbarkeit handelt. Obwohl ein großes RKI-Team unter Hochdruck nach dem Infektionsherd sucht, sei bisher noch kein einzelnes Lebensmittel als Quelle identifiziert worden. Gülle als Ursache sei "natürlich theoretisch eine Erklärung", aber dafür gebe es keine Daten. Da Frauen am meisten betroffen seien, liege die Interpretation nahe, dass sie sich bei der Verarbeitung von Lebensmitteln infiziert hätten.

Welche Rolle spielt Theken-Salat?

Die ärztliche Leiterin des Großlabors Medilys der Asklepios-Kliniken in Hamburg, Susanne Huggett, hatte im ARD-Morgenmagazin den Verdacht geäußert, dass im Moment Salatbars, "also vorbereitete Salatteile eine Rolle spielen".

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hält die bestehenden Mechanismen im Kampf gegen die Ehec-Verbreitung für ausreichend. "Ein Krisenstab würde dann eingerichtet, wenn es übergeordneten Handlungsbedarf gäbe", sagte ein Sprecher Bahrs. Im Fall der Ehec-Welle würden die Bürger über das Robert-Koch-Institut, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, das Verbraucherministerium sowie die Hotline des Gesundheitsministeriums (01805 - 99 66 01) informiert. Dort hätten sich bisher nur wenige Bürger gemeldet.

fw/DPA / DPA

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(