HOME

Stern Logo Ratgeber Ernährung

Analogkäse und Formfleisch: Lebensmittelhersteller täuschen Verbraucher

Analogkäse, Schinkenimitate, gepresstes Eiweiß statt Fisch und billiges Pflanzenfett statt Kuhmilch. Beim Kauf von Lebensmitteln sollten Verbraucher genau hinschauen.

Vollkornbrötchen, Putensalat und teurer Markenkäse: Vieles von dem, was sich Verbraucher in gutem Glauben in den Einkaufswagen packen, erweist sich als Imitat. Statt hochwertiger und gesunder Produkte landen Geschmacksverstärker, billige Pflanzenfette und Formfleisch auf dem Teller. In einer Liste hat die Verbraucherschutzzentrale Hamburg jetzt Firmen genannt, die bei der Herstellung tricksen.

Dafür haben Lebensmittelexperten der Verbraucherschutzzentrale verschiedene Nahrungsmittel analysiert. Herausgekommen ist dabei eine lange Liste an Lebensmitteln, in denen statt der Originalzutaten günstigere Ersatzstoffe enthalten sind: So ist etwa in den Wasabi-Erdnüssen der japanische Meerrettich (Wasabi) nicht ansatzweise vorhanden. Stattdessen verarbeitet die Firma Lorenz Bahlsen Geschmacksverstärker und Algenkonzentrat. Die Mini-Kekse "Bolde" von Delacre versprechen eine Schokoladenfüllung im Keks. Stattdessen lässt sich der Verbraucher eine Kakaocremefüllung mit billigem Schokoladenimitat auf der Zunge zergehen. Hergestellt ist es aus fettarmen Kakaopulver, Zucker und gehärtetem Pflanzenfett. Im Schafskäse wird selbiger vermisst. Ersetzt wird er durch einen Analogkäse, der zwar wie Schafskäse aussieht, aber statt Milchfett billiges Pflanzenfett und Magermilch aus Kuhmilch statt Schafsmilch verwendet. Auch bei Garnelen läuft der Käufer Gefahr, zu einem Imitat zu greifen. Statt fangfrischer Meerestiere hat er dann geformtes Fischeiweiß auf dem Teller. Verkauft wird das allerdings häufig als "Surimi Garnele, gefangen".

Qualität wird vorgetäuscht

Für die Verbraucherschützer ist die Lage klar: "Hier wird dem Verbraucher durch schöne Begriffe und Bilder eine Qualität vorgetäuscht, die so nicht vorhanden ist", kritisiert Armin Valet, Lebensmittelexperte bei der Verbraucherzentrale Hamburg.

Zum Beispiel beim Buitoni-Pesto. Dort wird Olivenöl nur unter zwei Prozent eingesetzt, der Rest ist günstigeres Sonnenblumenöl. Statt Pinienkerne kommt Cashewkernpulver rein, billiger Hartkäse ersetzt den Pecorino. "Die teuren Zutaten werden nur noch pro Forma und in kleinen Mengen den Produkten beigemischt", sagt Valet. Das Vorgehen ist dabei nicht auf billige Lebensmittel begrenzt. Auch Markenhersteller tricksen auf Kosten der Verbraucher. Der Hersteller des Fol-Epi-Käses, Bongrain, verarbeitet in der Nuss-Version des Käses Schmelzkäse. Echten Käse enthalten die Scheiben nur zu 65 Prozent. Zusatzstoffe wie Schmelzsalze sind ebenfalls enthalten - obwohl diese bei Käse nicht erlaubt sind. Sogar die Bio-Vollkorntoast-Brötchen von Aldi Nord sind nur zu 60 Prozent aus Vollkornmehl hergestellt, obwohl die Leitsätze für Brot- und Kleingebäck 90 Prozent vorschreiben. Gestreckt wird dabei mit Weizenmehl. Damit es nicht auffällt, wird mit Gerstenmalzsirup eingefärbt. Verbraucherzentralen befürchten bei dem Vorgehen einen Dominoeffekt. "Je mehr Firmen solche Imitate anbieten, desto schwieriger wird es für jene Produzenten, die auf billige Ersatzstoffe verzichten", sagt Valet. "Irgendwann sind diese kaum mehr marktfähig."

"Unmögliche Zustände im Lebensmittelsektor"

Wenig überrascht über den Betrug am Kunden zeigt sich Foodwatch-Chef Thilo Bode. "Im Lebensmittelsektor gibt es unmögliche Zustände, das ist seit Jahren bekannt", sagt er. Folgen habe dies bislang aber kaum. "Das ist, als ob die Polizei bekannt geben würde, dass massenweise Falschgeld im Umlauf ist, aber nichts dagegen tut, sondern den Verbrauchern erklärt, wie sie die Blüten erkennen", sagt Bode. "Hier wird so getan, als ob es nur Betrogene gibt und keine Betrüger." Daher fordert die Verbraucherorganisation Foodwatch, dass die Ordnungs- und Rechtswidrigkeiten veröffentlicht und die Namen der Hersteller genannt werden. "Das Bayerische Landesamt für Gesundheit sammelt schon seit Jahren Daten darüber, wie viel Fleisch noch im Schinken enthalten ist", sagt Bode. "Der Verbraucher hat ein Recht zu erfahren, wer die Betrüger sind." Eine Forderung, die auch Valet unterschreiben würde. "400.000 Produkte werden pro Jahr von der Lebensmittelüberwachung bundesweit untersucht, 60.000 werden beanstandet, doch der Konsument erfährt davon nichts", kritisiert er.

Um nicht in die Imitate-Falle zu tappen, muss der Kunde im Supermarkt genau hinschauen und auch das Kleingedruckte auf den Packungen lesen. Für Valet eine unbefriedigende Lösung. "Manches ist so unverständlich, dass es dem Verbraucher auch nicht weiterhilft", sagt er. Bei den "Hähnchenschnitten Cordon bleu Art" des Anbieters Vossko zum Beispiel habe sich bis vor kurzem noch die Bezeichnung "Zubereitung mit Käse" auf der Packung befunden. "Gemeint war damit Analogkäse, doch welcher Verbraucher weiß das schon?", sagt Valet. Die Hähnchenschnitten sind für ihn allerdings auch ein gutes Beispiel dafür, dass öffentlicher Druck etwas bewirkt. "Nachdem Hersteller und Produkt als eines unter vielen Negativbeispielen für Analogkäse genannt wurde, hat Vossko die Rezeptur überarbeitet."

Unterdessen verwiesen die Hersteller am Freitag darauf, dass ihre Produkte korrekt gezeichnet und die Zutaten genau aufgeführt seien. Fol-Epi-Hersteller Bongrain erklärte, die "Scheiben Nuss" würden im Schmelzkäseverfahren hergestellt, "damit die Nüsse knackig und in den Käsescheiben haften bleiben". Ein Nestlé-Sprecher sagte mit Blick auf das Buitoni-Pesto, dies enthalte hochwertige Zutaten und werde im Übrigen nicht als Pesto genovese, sondern als "ganz normales Pesto" verkauft. United Biscuits erklärte, das Unternehmen werde prüfen, wie bei den Delacre-Keksen "die Auslobung der Geschmacksrichtung 'Schoko' sinnvoll geändert werden kann".

lea mit AFP
Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?