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Ungesundes Kita-Essen: Zu wenig Obst, viel zu viel Fleisch

88 Prozent der Kindertagesstätten bringen nicht ausreichend Obst auf den Tisch, stattdessen gibt es zu viel Fleisch. Das zeigt laut einem Bericht eine neue Studie zu Speiseplänen in deutschen Kitas.

In vielen Tagesstätten bekommen Kinder nicht ausreichend gesunde Kost: Eine neue Studie zeigt erhebliche Mängel beim Kita-Essen auf. Das berichtet der "Spiegel". Demnach bestünden "begründete Zweifel, dass für alle Kita-Kinder ein gesundheitsförderndes Mittagessen sichergestellt wird", berichtete das Nachrichtenmagazin über ein Papier der Bertelsmann Stiftung. Bei der repräsentativen Umfrage in fast 1100 Kindertagesstätten in allen Bundesländern gab nur rund ein Drittel der Einrichtungen an, sich an anerkannten Standards bei der Essenauswahl - etwa den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) - zu orientieren.

Die Auswertung der Speisepläne zeigte: Nur bei 12 Prozent der Kitas bekommen die Kinder genügend Obst, nur 19 Prozent reichen ausreichend Salat oder Rohkost. Den DGE-Standard für Fisch halten nur 30 Prozent ein. Fleisch dagegen wird in 75 Prozent der Kitas zu häufig angeboten. Laut der Studie zahlen Eltern im Schnitt 2,40 Euro für ein Mittagessen ihrer Kinder. Für eine ausgewogene Mahlzeit müssten es laut der Studie und der DGE-Standards rund 4 Euro sein.

Die Spanne reichte in der Umfrage von 75 Cent bis 6 Euro für eine Mahlzeit. "Bund, Länder, Kommunen, Träger und Eltern müssen sich verbindlich über die Finanzierung einer ausgewogenen Mittagsmahlzeit verständigen, damit jedes Kind in der Kita gesund verpflegt werden kann", verlangt Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der Bertelsmann-Stiftung. Die Studie "Is(s)t Kita gut?" kommt zu dem Ergebnis, das bundesweit 750 Millionen Euro mehr ausgegeben werden müssten, um eine ausgewogene Mahlzeit am Mittag zu gewährleisten.

Nur ein Drittel kocht selbst

Nach Angaben der Stiftung werden bundesweit mehr als 1,8 Millionen Kinder am Mittag in einer Kita verpflegt (Stand März 2013). Bei den unter drei Jahre alten Kindern seien es 80 Prozent, bei den älteren 60 Prozent. Je nach Bundesland gibt es große Unterschiede. In Ostdeutschland gehört das Mittagessen zum Standard.

Die Wissenschaftlerinnen hatten dem Bericht zufolge rund 5000 Fragebögen an Betreuungseinrichtungen verschickt, von denen rund 1000 Auskunft gaben. Nur knapp ein Drittel der Kindertageseinrichtungen bereiten alle Speisen selbst zu. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) lässt sich das Essen warm liefern, bei über 7 Prozent kommt das Essen tiefgekühlt. Der Rest entfällt auf andere Verfahren. Dabei werden nur 9 Prozent der Kitas von Lieferanten bedient, die auf die Zielgruppe spezialisiert sind.

jen/AFP/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(