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Mysterium gelüftet Darum macht Wasser die Finger wirklich schrumpelig

Einmal in der Badewanne und schon sind die Hände schrumpelig. Irrtümlicherweise erklären dieses Phänomen viele damit, dass die Haut das Wasser aufsaugt.
Damit hat es aber gar nichts zu tun!
Tatsächlich ist es eine aktive Reaktion des Nervensystems, um nasse Gegenstände besser greifen zu können. Winzige Blutgefäße unter der Haut ziehen sich zusammen, so dass sich Rillen in der Haut bilden. Dank der schrumpeligen Haut kann das Wasser möglichst schnell abtropfen.
Das bietet einen besseren Halt von nassen Gegenständen. Eine Reaktion, die schon unseren Vorfahren bei der Nahrungssuche an Gewässern zugute kam.
Übrigens: Die feinen Rillen bei trockenen Fingerspitzen, haben mit dieser Reaktion nichts zu tun. Sie verbessern nicht die Haftung, sondern unterstützen durch feinste Vibrationen den Tastsinn.
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Schon eine kurze Zeit im Wasser bewirkt, dass die Finger schrumpeln. Irrtümlicherweise denken viele, dass die Finger das Wasser aufsaugen. Doch womit hat es wirklich zu tun? Und warum sind nur die Finger davon betroffen?

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