Geschlossene Bäder, abgesagter Unterricht Tödliche Badeunfälle von Kindern: Das rät eine Schwimmtrainerin Eltern, um das Risiko zu minimieren

Ein Junge nimmt an einem Schwimmkurs für Kinder der teil
Ein Junge nimmt an einem Schwimmkurs für Kinder der teil
© Rolf Vennenbernd / DPA
Geschlossene Bäder, abgesagter Unterricht: Mehr und mehr Kinder in Deutschland können nicht schwimmen. Die Risiken von Badeunfällen steigen damit. Eine Leipziger Schwimmtrainerin über die Hürden – und Lösungen.
Isabel Stettin

Ertrinken ist noch immer die zweithäufigste Unfalltodesursache bei Kindern. Laut Zahlen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ertranken im Jahr 2020 bundesweit mindestens 378 Menschen, 23 davon Kinder. Und die Zahl der Nichtschwimmer steigt. Nach Monaten der Pandemie und ausgefallenem Unterricht haben nach einer Schätzung der Deutschen Lebens-Rettungs-DLRG rund 70.000 Kinder nicht gelernt, sicher zu schwimmen. Im vergangenen Jahr wurden nur 14.566 Mal Seepferdchen-Abzeichen überreicht, ein Rückgang von über 70 Prozent. Es gibt einen Stau bei den Kinderschwimmkursen. Auch deshalb rät die DLRG Eltern, selbst mit den Kindern zu üben.

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