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"Die Diagnose": Bedrohliche Schwäche: Ein 50-Jähriger leidet unter Schmerzen in der Brust - ist es ein Infarkt?

Ein Kellner klagt über Brustschmerzen und die Ärzte sind alarmiert. Hat der Raucher einen Herzinfarkt? Oder gar Krebs? Eine Rheumatologin kann dem Mann schließlich in kürzester Zeit helfen.

Podcast Die Diagnose

Plötzlich auftretende Schmerzen in der Brust zählen zu den bedrohlichsten Symptomen in der Notfallmedizin. Oft deuten sie auf lebensgefährliche Krankheiten wie einen Herzinfarkt hin und sollten daher umgehend abgeklärt werden. (Mehr zu den Symptomen eines Herzinfarkts erfahren Sie hier

Auch der 50 Jahre alte Kellner war in den Augen der Ärzte ein klassischer Herzinfarkt-Kandidat: Er hatte einen stressigen Job - und rauchte. Mit Brustschmerzen kam er in die Notaufnahme eines Hamburger Krankenhauses und gab an, sich sehr schwach zu fühlen. Doch das EKG war unauffällig, ebenso wie der Herzkatheterbefund. In den Wochen zuvor war er wegen der Beschwerden bereits zweimal in der Rettungsstelle. Und auch hier hatten die Untersuchungen nichts ergeben. Weder an Herz noch an Lunge konnten die Ärzte etwas Auffälliges feststellen. 

Der Mann hatte hohe Entzündungswerte, kaum Kraft und gab an, nachts zu schwitzen. Seine Muskeln, Gelenke und der Bauch schmerzten. Eine Rheumatologin wurde hinzugerufen - Rheumatologen sind Experten für schwer einzuordnende Symptome. Angela von Elling, Oberärztin am Klinikum Stephansplatz in Hamburg, betreute den Patienten - und sollte sein Leben nachhaltig zum Guten verändern.

In der neuen Folge des stern-Podcasts "Die Diagnose" schildert sie, wie sie durch eine kluge diagnostische Vorgehensweise die Ursache für die Brustschmerzen aufspürte. Und der Patient am Krankenbett schließlich zu ihr sagte: "Sie haben mir das Leben gerettet."

Bislang sind in der Reihe erschienen:

ikr
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