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Techniker Krankenkasse deckt auf: 50.000 Rückenpatienten jedes Jahr unnötig geröntgt

50.000 Patienten mit Rückenschmerzen werden zum Röntgen geschickt, obwohl das gar nicht nötig wäre, da Rückenleiden oft muskulär bedingt sind. Dies ergab eine Untersuchung der Techniker Krankenkasse.

Bei unkomplizierten Rückenschmerzen wird in Deutschland häufig zu schnell zum Röntgengerät gegriffen

Bei unkomplizierten Rückenschmerzen wird in Deutschland häufig zu schnell zum Röntgengerät gegriffen

Ärzte in Deutschland greifen nach einer Studie bei unkomplizierten Rückenschmerzen vorschnell zum Röntgengerät. Fast 50.000 Patienten jährlich werden unnötig geröntgt, wie eine Untersuchung der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt.

Von allen Patienten mit akutem Kreuzschmerz, die radiologisch untersucht werden, wird demnach jeder dritte innerhalb von sechs Wochen unter den Röntgenapparat gelegt. Wissenschaftler seien sich jedoch einig, dass Patienten in diesem Zeitraum nicht geröntgt werden sollten, denn Beschwerden bildeten sich in der Sechs-Wochen-Frist oft spontan zurück.

Das Wissenschaftliche Institut der TK hatte für die Studie ärztliche Abrechnungsdaten aus den Jahren 2010 bis 2012 ausgewertet. Schmerztherapeut Thomas Nolte von der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie erläuterte: "Rückenschmerzen werden oft durch Probleme in den Muskeln ausgelöst. Das ist aber auf Röntgenbildern überhaupt nicht erkennbar." Stattdessen würden viele Versicherte an den Bandscheiben operiert, wenn die Bilder hier Probleme zeigten. Die Patienten hätten danach aber oft noch dieselben Schmerzen, weil die Bandscheiben gar nicht die eigentliche Schmerzursache gewesen seien.

yps/DPA / DPA
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?