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Wie in Australien: In Frankreich sehen künftig alle Zigarettenschachteln gleich aus

Frankreich sagt der Tabakindustrie den Kampf an: Künftig soll es unter anderem nur noch neutrale Zigarettenschachteln geben. Auch das Rauchen in Autos mit Kindern könnte unter Strafe gestellt werden.

In Spanien gibt es sie schon: Bald sollen auch auf den französischen Zigarettenschachteln Schockfotos zu sehen sein

In Spanien gibt es sie schon: Bald sollen auch auf den französischen Zigarettenschachteln Schockfotos zu sehen sein

Im Kampf gegen den Tabakkonsum will Frankreich als erstes Land in Europa Markennamen und Firmenlogos von Zigarettenschachteln verbannen. Stattdessen sollten künftig neutrale Packungen verkauft werden, kündigte Gesundheitsministerin Marisol Touraine am Donnerstag in Paris an. Frankreich will damit dem Beispiel Australiens folgen, wo nur noch einheitliche grüne Zigarettenschachteln verkauft werden dürfen - statt Markennamen sind auf ihnen abschreckende Bilder von Raucherlungen oder Krebsgeschwüren zu sehen.

Auch in Frankreich sollen Touraine zufolge künftig alle Zigarettenpackungen gleich aussehen - gleiche Größe, gleiche Farbe und gleiche Schriftzüge. Beibehalten werden sollen die Warnhinweise wie "Rauchen tötet" oder "Rauchen schadet der Gesundheit", die bereits seit mehreren Jahren in der ganzen EU vorgeschrieben sind. Die Pariser Linksregierung erhofft sich von den Einheitsschachteln, die noch vom Parlament gebilligt werden müssen, dass Zigaretten damit weniger attraktiv werden und demzufolge weniger Menschen rauchen.

Das Gesetzesprojekt sieht außerdem vor, den Zigarettenkonsum in Autos mit Kindern und auf Spielplätzen unter Strafe zu stellen. Zudem müssen sich Raucher von E-Zigaretten auf Einschränkungen einstellen. So ist geplant, die Nutzung der elektronischen Verdampfer beispielsweise an Schulen und in öffentlichen Verkehrsmitteln zu verbieten.

Australien als Vorbild

Frankreich verweist dabei auf Erfahrungen in Australien, das im Dezember 2012 als erstes und bisher einziges Land neutrale Einheitsschachteln eingeführt hatte. Offiziellen Angaben zufolge ist in Down Under der Verkauf von Zigaretten seitdem stark zurückgegangen - von gut 3,5 Milliarden australischen Dollar im letzten Quartal 2012 auf 2,35 Milliarden im ersten Quartal 2014.

Die neutralen Zigarettenschachteln sind Teil eines Plans zur Krebsbekämpfung, den der französische Präsident François Hollande im Februar vorgestellt hat. Die neuen Anti-Tabak-Maßnahmen zielen vor allem auf Jugendliche ab, die Experten zufolge besonders von bestimmten Marken angezogen werden. Frankreich geht damit noch weiter, als eine neue EU-Richtlinie, wonach die Fläche von Zigarettenschachteln künftig zu 65 Prozent mit Warnhinweisen und Schockfotos bedeckt sein müssen.

Die französische Zigarettenindustrie protestiert

Heftige Kritik äußerte die französische Zigarettenindustrie. "Wir verlieren unsere Marken, dies ist eine Verletzung des Rechts auf geistiges Eigentum", erklärte die Sprecherin des Tabakherstellers Seita, Céline Audibert. Branchenvertreter drohten zudem mit Schadenersatzklagen, die den Staat Beträge in Milliardenhöhe kosten könnten.

In Australien hatten mehrere führende Zigarettenhersteller vergeblich gegen die Einheitspackungen geklagt. Fünf Klagen vor der Welthandelsorganisation (WTO) sind allerdings noch anhängig: Sie wurden von Kuba, der Dominikanischen Republik, Honduras, Indonesien und der Ukraine gegen Australien eingereicht. Branchenvertreter erwarten im Fall der Fälle ähnliche Klagen gegen Frankreich vor der WTO.

mod/AFP/DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(