Laserdrucker bringen Schrift und Bild gestochen scharf und erstaunlich schnell aufs Papier. Bei vielen Geräten dauert es kaum zwei Sekunden, bis das fertig bedruckte Blatt vor uns liegt. Es ist dann noch warm, fast wie beim Bäcker, wenn die Brötchen gerade frisch aus dem Ofen kommen. Laserdrucker arbeiten nämlich nicht mit Tinte, sondern mit einem Farbpulver, dem Toner. Dieser wird zunächst mit einem Laserstrahl in Form gebracht und anschließend bei starker Hitze ins Papier eingebrannt.
Alle getesteten Drucker verfügen über WLAN und sind mit den Standards Apple AirPrint, Mopria und ChromeOS kompatibel. Es müssen daher keine separaten Treiber installiert werden.
Laserdrucker-Test: Die ausgewählten Produkte
Weitere lohnende Modelle
Folgende Laserdrucker haben wir nicht selbst getestet, sie sind uns aber bei der Recherche aufgefallen:
Testergebnis: Dieser Laserdrucker überzeugt am meisten
Es war ein Druckmarathon, an dessen Ende der Xerox C240 den Sieg für sich verbuchte. Ausschlaggebend war für uns das überzeugende Gesamtpaket: also das moderne Design, die gute Bedienbarkeit und vor allem die überzeugende Druckqualität. Auch bei Sicherheitsfeatures wie dem „geschützten Druck“ landet der Xerox-Drucker im Test weit vorn.
Ebenfalls mehr als eine Erwähnung wert ist der Brother HL-L2400DW, den wir bei starker Konkurrenz zu unserem Preis-Leistungs-Tipp machen. Alle, die einen verlässlichen Monolaserdrucker für wenig Geld suchen, sind mit dem Gerät gut beraten.
Alle Details, Eindrücke und Testergebnisse finden Sie in den Einzeltests unter der Tabelle.
Über den Tester
Büromenschen wie ich kommen an Druckern nicht vorbei, eigene Erlebniswelt inklusive. Da ist der wichtige Plausch beim Warten, den wir sonst nur aus der Kaffeepause kennen. Da ist der Ärger über den Papierstau und die codierten Fehlermeldungen. Ja, auch der Fund vergessener Bilder nach der Weihnachtsfeier unter dem Kopierdeckel gehört in diese Kategorie.
Als wäre das nicht Qualifikation genug, gehören Drucker seit Jahren zu meinem Testportfolio. Ich habe Einzelgeräte aller Couleur kritisch beäugt, sie bestimmten Zielgruppen zum Kauf empfohlen und anderen eher abgeraten. Ich habe Fotodrucker verglichen und mich mit LED-Druckern auseinandergesetzt. So habe ich mir eine gewisse Expertise für Drucksachen erarbeitet, von der Sie beim Lesen dieses Tests hoffentlich profitieren können.
Weitere Informationen über Karl Lüdecke
Vergleichstabelle: Laserdrucker im Test
| Bewertung | Nicht in der Wertung | Nicht in der Wertung | Nicht in der Wertung | Nicht in der Wertung | Nicht in der Wertung | |||||
| Maße (B × T × H in mm) | 411 x 400 x 244 | 367 x 398 x 216 | 410 x 410 x 329 | 356 x 360 x 183 | 356 x 283 x 213 | 390 x 419 x 254 | 410 x 399 x 272 | 368 x 363 x 222 | 396 × 297 × 249 | 425 x 461 x 430 |
| Gewicht in kg | 16,3 | 7,5 | 21 | 7,1 | 6,5 | 13,8 | 10,1 | 9,3 | 7,5 | 23,6 |
| Farbdruck | ✔ | ✘ | ✔ | ✘ | ✘ | ✔ | ✘ | ✘ | ✘ | ✘ |
| Duplex-Druck | ✔ | ✔ | ✔ | ✘ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✘ | ✔ |
| Max. Auflösung in dpi* | 2.400 x 600 | 1.200 x 1.200 | 1.200 x 1.200 | 1.200 x 1.200 | 600 (äquivalent 2.400) x 600 | 600 x 600 | 1.200 x 1.200 | 600 x 600 | 1.200 x 1.200 | 1.200 x 1.200 |
| max. Seiten/min.* | 25 | 33 | 21 | 30 | 29 | 25 | 32 | 38 | 22 | 33 |
| max. Seiten/min. (selbst gemessen) | 24,18 | 33,02 | 21,3 | 31,23 | 28,51 | nicht in der Wertung | nicht in der Wertung | nicht in der Wertung | nicht in der Wertung | nicht in der Wertung |
| max. Seiten/min. Duplex (selbst gemessen) | 6,67 | 10,34 | 5,77 | 7,59 | 9,09 | nicht in der Wertung | nicht in der Wertung | nicht in der Wertung | nicht in der Wertung | nicht in der Wertung |
| Aufwärmzeit in sec* | 10,5 | 55 | 32 | 20 | 7,5 | 10,8 | 8,5 | 6,2 | 7,5 | 14 |
| WLAN-fähig | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✘ | ✔ | ✔ |
| App | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ |
| Stromverbrauch beim Druck in W | 398 | 484 | 345 | 440 | 530 | 415 | 470 | 550 | 370 | 700 |
| Kapazität Papierkassette in Blatt | 250 | 250 | 250 | 250 | 150 | 250 | 250 | 350 | 150 | 250 |
| max. Papierformat | bis A4 | bis A4 | A4 | A4 | A4 | A4 | A4 | A4 | A4 | A4 |
| Arbeitsspeicher in MB | 1.024 | 256 | 1.024 | 64 | 256 | 256 | 128 | 256 | 256 | 1.000 |
| max. Lautstärke beim Druck in dB gemessen | 67 | 67,6 | 64,7 (Leisemodus 63,5) | 68 | 70,8 | nicht in der Wertung | nicht in der Wertung | nicht in der Wertung | nicht in der Wertung | nicht in der Wertung |
| Toner-Kosten (Set) | 286 (bis 1.300 Seiten sw und je Farbe 1.200 Seiten) | 124 (bis 4.000 Seiten) | 170 (bis 1.500 Seiten) | 120 (bis 3.000 Seiten) | 63 (bis 2.500 Seiten) | 112 (bis 3.200 Seiten sw) und 125 pro Farbe bis 2.500 Seiten | 120 (bis 3.000 Seiten) | 490 (bis 15.000 Seiten) | 23 (bis 1.600 Seiten) | 99 (bis 2.100 Seiten sw) und 73 Euro je Farbe bis 5. 500 Seiten |
| Trommel-Kosten | 297 (für 240.000 Seiten) | 107 (23.000 Seiten) | 127 (bis 100.000 Seiten) | 133 (bis 15.000 Seiten) | 164 (bis ca. 55.000 Seiten) | Trommel in Tonerkartusche integriert | 133 (bis 15.000 Seiten) | 564 (bis 15.000 Seiten) | k.A. | Trommel in Tonerkartusche integriert |
| Erhältlich bei |
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* Herstellerangabe
**Nicht selbst getestet – alle Angaben stammen vom Hersteller
So haben wir die Laserdrucker ausgewählt
Anhand folgender Kriterien haben wir die Testprodukte für den Laserdrucker-Test ausgewählt:
- Einsatzzweck: Die getesteten Geräte eignen sich für den privaten Gebrauch und auch fürs Homeoffice, nicht für den professionellen Einsatz. Das zeigt sich auch am Preis, der bei den Testgeräten um die 200-Euro-Marke schwankt.
- Drucktechnik: Alle getesteten Geräte sind Laserdrucker, wobei wir Farbdrucker und Schwarz-Weiß-Drucker im Test berücksichtigen.
- Hersteller: Den Druckermarkt dominieren wenige Hersteller. Neben HP, Canon und Brother spielen unter anderem Xerox und Kyocera eine große Rolle. Wir haben nur Hersteller mit einer hohen Marktdurchdringung im Test berücksichtigt. Wir haben zudem jene Marken gewählt, die bereits ein hohes Vertrauen bei der Kundschaft genießen.
- Verfügbarkeit: Die Marktanteile spiegeln sich in der Präsenz in den großen Online-Shops wider. Alle getesteten Geräte sind bei mindestens einem der führenden Händler in Deutschland erhältlich. Das gilt auch für die Verbrauchsmaterialien wie Toner und Trommeln.
So haben wir die Laserdrucker getestet
Relevant für unsere Tests ist die Frage, welche Eigenschaften eines Druckers beim späteren Einsatz maßgeblich sind. Zunächst geht es um Fragen der Ersteinrichtung und der Bedienung, die einfach und intuitiv sein sollten. Das Design spielt vorwiegend in Bezug auf die benötigte Standfläche eine Rolle, steht aber nicht im Vordergrund. Wichtiger waren für uns die Qualität der Ausdrucke, die Druckdauer und die durchschnittlichen Kosten.
In unseren Tests haben wir uns die Drucker zunächst genau angesehen. Gibt es ein Display? Wo ist das Papierfach? Wie steht es mit den Anschlüssen? Es ging uns also um die Optik und Haptik, die Bedienelemente und den Platzverbrauch. Danach haben wir die Drucker mit dem Strom und dem Netzwerk verbunden, was nicht immer einfach war. Schließlich folgten die eigentlichen Tests von Qualität und Quantität, wobei wir auch die Lautstärke erfasst haben. Hier ein kurzer Überblick:
- Druck von 10 Seiten DIN A4, Zeitnahme und Umrechnung in Seiten/min
- Duplex-Druck von 10 Seiten DIN A4, Zeitnahme und Umrechnung in Seiten/min
- Dezibel-Messung des Maximalwerts beim Druckvorgang mit Schallpegelmessgerät von Branson
- Druck von Schriftmusterseiten DIN A4 und Vergleich der Lesbarkeit und Darstellungsqualität
- Druck Foto DIN A4 auf Laserdrucker-Fotopapier und Vergleich der Darstellungsqualität
Wir haben jeden Test mindestens zweimal durchgeführt, bei einigen Geräten mit erweiterten Einstellungen (Farbdrucker, Geräte mit Leise-Modus etc.) auch häufiger. Die Druckaufträge für alle Drucker haben wir sowohl über den PC als auch via App über das Handy erteilt. Hinzu kamen schließlich Tests mit unterschiedlichen Druckformaten.
Am Ende haben wir alle Kategorien gewichtet:
| Gewichtung | Kategorie |
| 40 % | Funktion & Leistung |
| 15 % | Verarbeitung & Qualität |
| 15 % | Betriebskosten |
| 10 % | Benutzerfreundlichkeit & Pflege |
| 5 % | Sicherheit & Zuverlässigkeit |
| 5 % | Ausstattung & Features |
| 5 % | Design & Haptik |
| 5 % | Nachhaltigkeit & Verbrauch |
1. Testsieger mit dem gewissen Schwung: Xerox C240
Auspacken und Einrichten: Der Xerox C240 hat ein modernes Design: schlicht, aber mit dem gewissen Etwas. Die rechte Ecke der vorderen Abdeckung ist keck nach vorn gebogen – eine vermeintliche Kleinigkeit, die ihre Wirkung jedoch nicht verfehlt. Auch der 2,4-Zoll-Touchscreen, der sich nebst Hauptschalter oben links befindet, beweist Stil. Gut bedienen und ablesen lässt er sich obendrein. Wir nutzen zur Erstinstallation zunächst den grafischen Quick-Start-Guide, dann die Benutzerführung am Bildschirm und in der „Xerox Assist App“, wobei wir nur den jeweiligen Anweisungen folgen müssen. Hut ab, das ist nicht nur in puncto Nutzerfreundlichkeit erfreulich, sondern die Icons und Animationen sind auch etwas fürs Auge. Leider ist die App nicht werbefrei.
Druckqualität und ‑quantität: Es ist die Natürlichkeit, die uns letztlich von der Druckqualität des Xerox C240 überzeugt. Alles wirkt weich, nichts überzeichnet oder „gewollt“. Bei den gedruckten Fotos herrscht bei uns Einigkeit, dass der Farblaserdrucker das angenehmste Resultat liefert. Bei den Textdokumenten, dem für die meisten wichtigsten Anwendungsgebiet, gibt es ebenfalls keinen Grund zur Beanstandung. Das Schriftbild ist klar bis ins Detail. Bei den blassen Grautönen hätten wir uns allerdings etwas mehr Kraft gewünscht, können aber selbst in den Einstellungen nachjustieren. Mit maximal 25 Seiten pro Minute – im Test sind es nur gut 24 – gehört der Xerox C240 zu den schnellsten Vertretern seiner Zunft. Für den privaten Gebrauch ist das aber nur selten von Belang. Bei der Lautstärke erreicht er im Test mit maximal 67 Dezibel den zweitbesten Wert.
Betriebskosten: Farblaserdrucker gelten im Vergleich zu Tintenstrahldruckern als günstig (Ausnahme Tintentank-Drucker), weil der Toner sehr ergiebig ist. Das Drucken in Farbe treibt die Kosten dennoch in die Höhe, weil wir neben Schwarz auch Cyan, Magenta und Gelb benötigen. Xerox bietet den Toner einzeln oder im Set an, womit sich für eine Standardseite nach DIN-Norm und einen gleichmäßigen Verbrauch rechnerisch Tonerkosten von mehr als 20 Cent pro Blatt ergeben. Xerox selbst gibt für vergleichbare Geräte rund 14 Cent als Richtwert an.
Bedienung: Wir erteilen die Druckaufträge am PC oder Handy, was problemlos funktioniert: über die App vom Handy aus. Der schicke Touchscreen am Drucker kommt nur ins Spiel, wenn es um bestimmte Druckeinstellungen, Statistiken oder Fehlermeldungen geht. Auch den Druck vertraulicher Aufträge starten wir über die PIN-Freigabe direkt am Drucker. Wenn wir den Einzelblatteinzug am Drucker nutzen, erkennt der Drucker das automatisch und druckt auf dem soeben eingelegten Medium. Das ist insbesondere praktisch, wenn wir stärkeres Papier verwenden wollen. Möglich sind beim einseitigen Druck bis zu 200 g/m².
Weitere Features und Funktionen: Xerox empfiehlt den C240 nicht nur für den privaten Gebrauch, sondern auch fürs Homeoffice und für kleinere Unternehmen. Das Gehäuse des Druckers fertigt Xerox zu mehr als 50 Prozent aus recycelten Materialien. Der Drucker ist mit dem „Blauen Engel“ des Umweltministeriums zertifiziert.
Fazit: Der Xerox C240 überzeugt im Test mit einem stimmigen Gesamtbild und überzeugenden Druckergebnissen. Die Bedienung über die App ist intuitiv und der Touchscreen am Drucker ist im Bedarfsfall gut zu lesen. Beim Druck von Bildern und Grafiken hat uns der Xerox-Drucker besonders überzeugt, was insbesondere für Handouts zu Präsentationen wichtig sein kann. Das Design überzeugt auf ganzer Linie, bis zu den Darstellungen in der App.
+ Vorteile
- starkes Design
- einwandfreie Druckqualität
- praktischer Einzelpapiereinzug
– Nachteile
- relativ hoher Preis für Verbrauchsmaterial
- teils nervige Eigenwerbung in der App
2. Alleskönner ohne Star-Allüren: HP LaserJet Pro 3002dw
Auspacken und Einrichten: Der Laserdrucker von HP hat einen hellen, rechteckigen Körper mit abgerundeten Ecken und ist oben dunkelgrau. Optisch zählt er zu den klassischen Vertretern seiner Art. An der Vorderfront prangt mittig das Logo, schräg darunter die Typenbezeichnung. Gestatten, HP LaserJet Pro 3002dw. Ein Display gibt es bei diesem Drucker nicht, nur vier kleine Tasten, Hauptschalter und Anzeige für die WLAN-Verbindung schon inklusive. Zur Installation müssen wir also an den PC. Die beiliegende Einrichtungsanleitung verrät uns die passende URL, und nach rund drei Minuten surrt das erste Word-Dokument mit dem Wort „Test“ aus dem Drucker. Keine Eingabe des Netzwerkschlüssels, kein Hangeln durch Menüs. Nach vielen Einrichtungsquerelen in der Vergangenheit beschleicht uns ein Gefühl der inneren Dankbarkeit. Als Nachteil empfinden wir, dass wir das breit gezogene Papierfach ohne die Gefahr des Verkantens nur mit beiden Händen öffnen können. Haben wir einen Wunsch frei? Dann nutzen wir ihn für eine Griffmulde.
Druckqualität und -quantität: Der Laserdrucker von HP ist der mit Abstand schnellste Drucker im Test. Für unsere zehn Testseiten benötigt er weniger als eine Minute, beim Duplexdruck sind es deutlich unter 20 Sekunden. Beide Marken übertreffen die Konkurrenten deutlich. Bei der gemessenen Maximallautstärke während des Drucks ordnet sich der 3002dw mit 67,6 dB im Mittelfeld ein. Wir empfinden den Geräuschpegel nicht als störend, sondern eher als akustische Bestätigung, dass der Druckauftrag läuft. Beim Schriftbild des HP-Druckers gibt es keine Mängel und beim satten Schwarzwert schiebt er sich sogar vor die starke Konkurrenz. Beim Fotodruck reicht es nur fürs Mittelfeld, aber hier sind für Top-Ergebnisse ohnehin Spezialdrucker mit Tinte gefragt. Beim Druck von Grafiken auf Fotopapier kommt es anfangs zu kleinen Darstellungsfehlern, die im späteren Verlauf jedoch nicht mehr auftreten.
Betriebskosten: Die laufenden Kosten sind sehr niedrig. Rechnerisch kommen wir mit 3,2 Cent auf den niedrigsten Wert im Test. Die realen Kosten können in Abhängigkeit vom Gedruckten höher ausfallen.
Bedienung: Die Bedienung über die App ist intuitiv und schnell. Es gibt neben dem eigentlichen Druck viele nützliche Informationen wie die Füllstandsanzeige. Im Bereich „Printables“ steht kostenloses Zusatzmaterial wie Ausmalbilder zur Verfügung. Insbesondere die Eltern jüngerer Kinder dürften es zu schätzen wissen. Das funktioniert aber auch mit anderen HP‑Druckern. Zu den Nachteilen der App gehören die großflächigen Werbeeinblendungen, die wir als störend empfinden. Wir hatten zudem das Problem, dass die App den Drucker immer wieder als inaktiv meldet, obwohl das Gerät selbst verlässlich seine Arbeit erledigt.
Weitere Features und Funktionen: Mit der Funktion „Privates Drucken“ verhindern wir, dass vertrauliche Dokumente unbeaufsichtigt in der Druckausgabe liegen bleiben – Sie kennen das vielleicht aus dem Büro. Das Gerät speichert die geschützten Druckaufträge und gibt sie erst wieder frei, wenn wir den Druckauftrag direkt per PIN-Code am Drucker autorisieren. Der HP LaserJet Pro ist mit dem „Blauen Engel“ zertifiziert. Das staatliche Siegel wird für besonders umweltfreundliche Produkte vergeben.
Fazit: Der HP LaserJet Pro 3002dw druckt rasant und in hoher Qualität. Die Verbrauchskosten sind niedrig. Käufer erhalten den perfekten Alleskönner für den Dokumentendruck. Eine Bedienung direkt am Gerät ist nicht vorgesehen.
+ Vorteile
- sehr schnell
- sehr hohe Druckqualität
- niedrige Verbrauchskosten
– Nachteile
- kein Display
- aufdringliche Werbung in der App
- Papierfach öffnet widerwillig
3. Dicht an den Profis: Kyocera Ecosys PA2101cwx
Auspacken und Einrichten: Der Kyocera Ecosys PA2101cwx ist ein Schwergewicht. Mit seinen 21 kg bringt der Farblaserdrucker genauso viel auf die Waage, wie die drei Schwarz-Weiß-Drucker im Test zusammen. Kyocera macht uns das Auspacken zum Glück dennoch leicht. Wir ziehen das fast würfelförmige Gerät an stabilen Griffen aus dem Karton. An der Rückseite des Druckers finden wir den Anschluss fürs Netzkabel, an der Vorderseite einen USB-Anschluss sowie weiter unten das Papierfach und den Hauptschalter. Neben dem offenen Papierausgabeschlitz an der Oberseite befindet sich ein 2,7-Zoll-Farb-Touchscreen. Die rechte Seite des Geräts ist, hinter einer seitlich öffnenden Tür, für die vier Toner reserviert. Den Füllstand lesen wir am Bildschirm ab. Zur Einrichtung des Geräts nutzen wir das „Kyocera Printer Set-up Tool“. Steht die Verbindung zum Netzwerk, werden wir zum Download von zwei weiteren Apps aufgefordert: der „Mobile Print“-App und der „MyPanel“-App. „Mobile Print“ dient zum Drucken, „MyPanel“ eher zum Steuern komplexerer Arbeitsabläufe. Bei uns dauert es etwas, bis die jeweilige App den Drucker erkennt. Bloß nicht unruhig werden.
Druckqualität und -quantität: Der Ecosys PA2101cwx kann laut Hersteller 21 Seiten pro Minute mit 600 dpi drucken, was sich mit unseren Messdaten deckt. Zehn Seiten dauern im Test 28 Sekunden, sowohl schwarz-weiß als auch in Farbe. Das läuft rechnerisch auf 21 Seiten pro Minute hinaus. Bei Duplexdruck vergehen für die zehn Seiten 1:44 Minuten. Wer häufig unter Zeitdruck hohe Stückzahlen druckt, sollte sich also eher für ein anderes Modell entscheiden. Die angegebenen Zeiten schließen die initiale Aufwärmphase nicht ein, die jeder Laserdrucker benötigt, um die Fixiereinheit auf Temperatur zu bringen. Die Druckqualität des Ecosys PA2101cwx ist überragend. Selbst in Schriftgröße 1 können wir den Text unserer Testseite noch entziffern. Die Augen stoßen hier eher an ihre Grenzen als die Technik. Die Farben empfinden wir als satt, klar und natürlich in ihren Abstufungen. Alle Flächen wirken gleichmäßig, auch beim Großformat DIN A4. Sie kommen damit dicht ans Original. Nur weiße Schrift geht auf schwarzem Grund etwas unter, zumindest beim Druck auf Fotopapier. Der Ecosys PA2101cwx verfügt über einen Leise-Modus. Damit werden die Druckergeräusche reduziert, was aber zugleich die Druckgeschwindigkeit noch einmal deutlich senkt. Wir messen im Normalzustand einen Maximalwert von 64,7 dB, im Leisemodus sind es 63,5. Damit ist der Drucker von Kyocera der leiseste im Test, schon im normalen Modus.
Betriebskosten: Die laufenden Kosten entstehen für Strom, Druckerpapier, Trommel und Toner. Rechnen wir die Druckkosten auf die Seite um, können wir die ersten drei Punkte fast vernachlässigen. Sie bleiben in der Addition deutlich unter einem Cent. Für die Toner sieht das anders aus: Das günstigste Set, das wir online finden, kostet 170 Euro und reicht pro Farbe für bis zu 1.500 Seiten, was 11,3 Cent pro Seite bedeutet. Andere Anbieter sind noch deutlich teurer.
Bedienung: Den Druckvorgang steuern wir üblicherweise aus der Ferne. Der Touchscreen am Gerät selbst kommt nur ins Spiel, wenn wir vom USB-Stick drucken oder im Rahmen des „vertraulichen Drucks“ einen PIN-gesicherten Druckauftrag ausführen. Zugleich erfüllt die Display-Anzeige eine Kontrollfunktion: für den Tonerfüllstand, die Qualität der WLAN-Verbindung und mögliche Fehlermeldungen. Auch das Wartungsprogramm starten wir von hier aus. Einstellungen für den Druck nehmen wir hingegen lieber aus der Ferne vor. Die Handy-App nutzen wir im Test primär für den Ausdruck von Fotos. Sie bietet aber auch alle anderen Funktionen, vom Dokumentendruck mit Zugriff auf Cloud-Speicher wie Google Drive oder Dropbox bis hin zur Änderung der Druckeinstellungen. Probleme hatten wir mit der Vorschau in der App, die stark vom realen Druckergebnis abweicht und sich nur schleppend aktualisiert. Insgesamt haben wir die App aber als funktional und hilfreich wahrgenommen.
Weitere Features und Funktionen: Der Ecosys PA2101cwx druckt auf Wunsch beidseitig oder im erwähnten, per PIN gesicherten Modus. Der Druckvorgang startet erst nach Eingabe eines Codes. So kann es nie passieren, dass vertrauliche Dokumente versehentlich zur Unzeit im Drucker landen. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt, um sensible Daten vor dem unberechtigten Zugriff Dritter zu schützen. Der Drucker unterstützt den direkten Druck vom USB-Flash-Speicher. Dafür braucht es weder einen PC noch eine Netzwerkverbindung, was im Fall der Fälle von großem Vorteil ist. Auch dieser Drucker ist mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ zertifiziert.
Fazit: Der Kyocera Ecosys PA2101cwx ist ein Farblaserdrucker für gehobene Ansprüche. Das Gerät benötigt allerdings auch relativ viel Platz und ist aufgrund des hohen Gewichts nur schwer zu bewegen. Der Drucker arbeitet sehr leise und präzise, das Schriftbild hat uns absolut überzeugt. Wer Wert aufs Tempo legt, ist mit anderen Modellen besser beraten.
+ Vorteile
- hervorragendes Schriftbild
- sehr leise
– Nachteile
- relativ hohe Verbrauchskosten
- App etwas lahm
4. Unser Preis-Leistungs-Tipp: Brother HL-L2400DW
Auspacken und Einrichten: Nach dem Einlegen der Trommel starten wir die manuelle Einrichtung des Brother-Druckers. Dafür steht uns ein einzeiliges Schwarz-Weiß-Display mit weniger als 20 Zeichen zur Verfügung. Es befindet sich an der Druckeroberseite, wir können es weder klappen noch verstellen. In unserem Fall, also bei einer üblichen Schreibtischhöhe, ist das kein Problem, auf einem Sideboard für kleinere Personen wahrscheinlich schon. Die Einrichtung, also vor allem die Verbindung mit dem Netzwerk, nehmen wir über vier Tasten vor: „OK“, „Back“ sowie „–“ und „+“. Die Minus- und Plus-Tasten erfüllen dabei mehrere Funktionen, dienen also auch zum Scrollen und zum Bestätigen beziehungsweise Verwerfen. Das spart zwar Tasten, ist aber gewöhnungsbedürftig.
Die Verbindung mit dem Netzwerk funktioniert sofort. Wir mussten weder eine App herunterladen noch einen Account anlegen. Vom PC aus können wir unter Windows sofort drucken, nachdem das System den Drucker erkannt hat. Auch die grafische Installationsanleitung ist einwandfrei. Der Brother HL-L2400DW hat keinen LAN-Anschluss, als einziger Drucker im Test. Wie alle anderen Drucker können wir ihn aber über einen USB-Anschluss an der Rückseite mit einem PC verbinden.
Druckqualität und -quantität: Der HL-L2400DW von Brother ist der günstigste Drucker im Test, liefert beim Dokumentendruck aber dennoch das beste Ergebnis. Wir erkennen die Buchstaben bis zur Schriftgröße 1 und auch die hellgraue Schrift auf weißem Grund ist dank des klaren Kontrasts hervorragend lesbar. Hier profitiert der Drucker davon, dass er in der Standardeinstellung generell etwas dick aufträgt und solch eine hohe Sättigung erreicht. Beim Fotodruck empfinden wir dieselbe Eigenschaft dann eher als nachteilig. Das Bild fällt sehr dunkel aus, was auf Kosten der Details geht. In den Einstellungen können wir hier nachschärfen. Laut Hersteller druckt der HL-L2400DW bis zu 30 Seiten pro Minute. In unserem Test liegt er sogar leicht über diesem Wert. Beim Duplexdruck sind es rechnerisch siebeneinhalb Seiten pro Minute. Auch das ist ein Wert für die Spitzengruppe. Die maximale Geräuschentwicklung messen wir mit 68 dB.
Betriebskosten: Schwarz-Weiß-Laserdrucker punkten mit niedrigen Verbrauchskosten. Beim Brother HL-2400DW ergeben sich rechnerisch 5,5 Cent pro Blatt, wovon vier Cent auf den Toner entfallen. Basis dieser Berechnung ist allerdings die ISO-Norm 19752, die von einer fünfprozentigen Deckung ausgeht. In der Praxis sind es oft mehr, was den Verbrauch erhöht.
Bedienung: Wir bedienen den Drucker über die „Mobile Connect“-App, die modern und aufgeräumt wirkt. Mit wenigen Klicks haben wir die Startseite nach unseren eigenen Wünschen gestaltet. Elemente, die wir gerade nicht benötigen, zeigt sie nicht an. Das ist ausgezeichnet gelöst. Eine Kehrseite gibt es allerdings auch. Die App versucht immer wieder, uns zu Käufen zu verleiten. Bei der Installation eines dringend empfohlenen Updates scheitern wir. Nachdem wir erst umständlich das erforderliche Kennwort ermittelt haben, startet der Update-Prozess einfach immer wieder neu, ohne einen erfolgreichen Abschluss zu melden.
Weitere Features und Funktionen: Mit dem Energiespar- und dem Tiefschlafmodus gibt es beim HL-L2400DW gleich zwei automatische Einstellungen, um den Stromverbrauch zu minimieren. Im Energiesparmodus bleibt der Drucker in Bereitschaft. Die Fixiereinheit ist moderat vorgeheizt, der Drucker kann sofort auf neue Aufträge reagieren. Im Tiefschlafmodus erkennt das Gerät, dass es wieder hochfahren muss, benötigt aufgrund der abgekühlten Fixiereinheit aber einige Sekunden länger dafür. Der Drucker ist als besonders umweltfreundliches Gerät mit dem „Blauen Engel“ des Umweltministeriums zertifiziert.
Fazit: Wir empfehlen den HL-L2400DW allen Nutzern, die einen kostengünstigen Drucker für Textdokumente suchen. Das Gerät ist kompakt und schnell, die Qualität des Drucks hat uns rundum überzeugt. Einmal eingerichtet, lässt sich der Laserdrucker vom PC aus oder über die App gut bedienen.
+ Vorteile
- hervorragendes Schriftbild beim Druck
- personalisierbare App-Startseite
- sehr niedriger Preis und niedrige Verbrauchskosten
– Nachteile
- fummlige Bedienung am Gerät
- teils verwirrende Nutzerführung in der App
5. Kompakt und verlässlich: Canon i-Sensys LBP122dw II
Auspacken und Einrichten: Der i-Sensys LBP122dw II von Canon ist ein kompaktes Gerät mit einer Grundfläche von circa 36 × 29 cm. Wir können ihn platzsparend auch auf kleinen Flächen unterbringen, was sicherlich ein Vorteil ist. Vorn links am Gerät befindet sich ein klappbares LC-Display in Schwarz-Weiß mit Platz für fünf Zeilen. Wir wählen hier zunächst Sprache, Land und Zeitzone aus, bevor es an die Verbindung mit dem Netzwerk geht. Die Eingabe des Netzwerkkennworts nehmen wir manuell über die seitlichen Pfeiltasten und den OK-Knopf vor. Das ist kein Vergnügen. Die Schrift im Display ist schwer zu erkennen und es kommt immer wieder zu Fehlern. Statt des angekündigten QR-Codes erscheint etwa ein leerer Bildschirm. Für Windows-Nutzer bietet Canon aber auch „Easy Connection“ an, einen Einrichtungsassistenten, der die Prozedur deutlich abkürzt. Der Drucker macht auf uns einen hochwertigen Eindruck. Alles wirkt stabil und bewegliche Teile wie das Display oder die Ausgabefach-Verlängerung rasten hörbar ein. Aufgrund der kompakten Form muss das Papierfach beim i-Sensys LBP122dw II geöffnet bleiben, wenn es mit Papier bestückt ist. Wir klappen eine transparente Abdeckung herunter, die das Papier schützt und zugleich für einen stimmigen Gesamteindruck sorgt. Das Papierfach fasst maximal 150 Blatt und damit 100 Blatt weniger als alle anderen Testgeräte. Modelle mit mehr Fassungsvermögen gibt es auch bei Canon.
Druckqualität und -quantität: Canon ordnet sich bei der Druckgeschwindigkeit im Mittelfeld ein. Der Hersteller gibt 29 Seiten pro Minute an, was der Test mit 28,5 bestätigt. Dabei messen wir in der Spitze gut 70 dB. Das ist der höchste Wert im Test. Wenn dieser Drucker loslegt, ist das nicht zu überhören. Bei der Druckqualität liefert der i-Sensys LBP122dw ein solides Ergebnis. Das Schriftbild ist klar und gut zu lesen. Schwierig wird es in der Grundeinstellung bei blassen Grautönen, da sich die helle Schrift nicht ausreichend vom weißen Blatt abhebt. Das können wir ändern. Ab Schriftgröße 2 werden die Buchstaben im Test ungleich gesetzt, was in unserer Bewertung für Abzüge sorgt.
Betriebskosten: Der Druck einer Normseite kostet mit dem Canon i-Sensys LBP122dw II kaum dreieinhalb Cent, das Papier schon eingeschlossen. Wir können also auch große Mengen kostengünstig drucken.
Bedienung: „Canon Print“ ist eine moderne App ohne aufdringliche Werbung, mit der wir den gesamten Druckprozess steuern. Welche Elemente auf der Startseite angezeigt werden, wählen wir mit einem Klick individuell aus. In unserem Test war die Verbindung immer stabil, es gab keine Probleme.
Weitere Features und Funktionen: Der Canon-Drucker ist Herstellerangaben zufolge vor Viren und Hackerangriffen geschützt. Das Sicherheitssystem schließt unter anderem eine automatische Systemüberprüfung beim Startvorgang ein. Der Drucker ist Träger des Umweltsiegels „Blauen Engel“ und wird teilweise aus recycelten Materialien gefertigt.
Fazit: Der i-Sensys LBP122dw II ist ein kompakter, kostengünstiger und schneller Drucker. Er überzeugt im Test mit einem klaren Schriftbild und einer guten Auflösung. Das Display ist schwer zu lesen, was den Vorgang der Ersteinrichtung erschwert. Zur täglichen Bedienung gibt es eine gut gestaltete App.
+ Vorteile
- sehr kompakt
- gutes Druckbild
– Nachteile
- schlecht lesbares Display
- kleines Papierfach
- relativ laut
Laserdrucker: Die wichtigsten Fragen & Antworten
Wie funktioniert ein Laserdrucker?
Laserdrucker verfügen über eine lichtempfindliche Bildtrommel, die elektrostatisch aufgeladen wird. Anschließend sorgt ein Laserstrahl für die partielle Entladung, wobei die empfangenen Druckdaten als Basis dienen. Es gibt jetzt also Stellen auf der Trommel, die weiterhin negativ aufgeladen sind, und andere, an denen die Ladung gelöscht wurde. Das eigentliche Druckbild entsteht, da das Tonerpulver aus der Entwicklereinheit nur an den belichteten Stellen haftet. Dafür verwenden die Hersteller elektrostatische Ladungen: Das positiv geladene Papier zieht die negativen Toner-Partikel von der Bildtrommel an. Im finalen Schritt führt der Drucker das Papier durch die Walzen der Fixiereinheit. Druck und Hitze der oberen Walze sorgen dafür, dass der Toner dauerhaft am Papier haftet.
Warum dauert der Start des Druckvorgangs lange?
Es gibt mehrere Gründe, warum der Drucker für den Start des Drucks einige Sekunden braucht, während es dann sehr schnell geht. Die drei wichtigsten Gründe für eine initiale Verzögerung sind:
- Fixiereinheit befindet sich in der Aufwärmphase
- Der übermittelte Datensatz ist groß, der Arbeitsspeicher des Druckers hingegen klein.
- Die hohe Auflösung verlangt auch eine hohe, zeitraubende Rechenleistung.
Was passiert mit dem Toner, wenn ich nur selten drucke?
Beim Toner handelt es sich um ein feines Pulver, das größtenteils aus Kunstharz, Farbpigmenten und Metalloxiden besteht. Der Toner enthält keine Lösungsmittel oder andere Flüssigkeiten, und kann daher also weder verkleben noch verklumpen. Ein Laserdrucker funktioniert deshalb auch nach einer längeren Phase ohne Nutzung noch tadellos. Die leeren Toner-Kartuschen gehören auf den Wertstoffhof oder zurück zum Hersteller, nicht in den Hausmüll.
Wieso kann ich weniger Seiten drucken als vom Hersteller angegeben?
Toner von Laserdruckern gelten als sehr ergiebig. Laut Hersteller reicht ein Toner oft für mehrere Tausend Seiten. Im realen Leben erreichen Sie das jedoch kaum. Hauptgrund für die teils erhebliche Abweichung nach unten ist, dass die Hersteller ihre Angaben auf Normen stützen – ISO/IEC 19752 und 19798 –, die von einer fünfprozentigen Deckung beim Druck ausgehen. Das entspricht einem eher kurzen Brief. Drucken Sie mehr Text oder gar Grafiken und Bilder, kann die Deckung wesentlich höher ausfallen. Werden zum Beispiel 50 Prozent Deckung erreicht und der Hersteller gibt 2.000 Druckseiten mit einem Toner an, sind es in der Realität nur 200 Seiten. Selbst diese Zahl ist optimistisch, denn sie schließt weder den Tonerverbrauch bei der automatischen Reinigung ein noch berücksichtigt sie den potenziell abweichenden Verbrauch einzelner Farben. Die Abweichungen von der Norm führen auch zu starken Differenzen bei den Kosten pro gedrucktem Blatt.
Kann ich mit einem Laserdrucker auch Fotos drucken?
Ja, das ist möglich, und wir waren im Test mit der Qualität zufrieden. Wichtig ist, spezielles Fotopapier für Laserdruck zu verwenden, also kein Inkjet-Fotopapier. Verwechslungen können zu Schäden an den Walzen und anderen Teilen des Geräts führen, da die Beschichtung des Papiers im Laserdrucker schmilzt. Die Fixiereinheit wird dafür zu heiß.