American Music Awards 2026
BTS als Gewinner, Taylor Swift als Verlierin

Jin, RM und V von BTS freuen sich über ihre American Music Awards.
Jin, RM und V von BTS freuen sich über ihre American Music Awards.
© Rich Polk/Dick Clark Productions via Getty Images

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Die K-Pop-Band BTS dominierte die American Music Awards. Nicht die einzigen koreanischen Künstler, die Taylor Swift und Co. ausstachen.

Die 52. American Music Awards (AMA) standen im Zeichen von Südkorea. Die K-Pop-Band BTS gewann am Montagabend bei der Preisverleihung in Las Vegas drei Awards. Darunter war auch der Hauptpreis als Künstler des Jahres. In dieser Kategorie stach BTS Stars wie Justin Bieber, Harry Styles, Lady Gaga, Bad Bunny und Taylor Swift aus. Die American Music Awards werden nicht wie etwa die Grammys von einer Fachjury, sondern vom Publikum gewählt.

Für BTS markierten die von Queen Latifah moderierten American Music Awards eine Rückkehr zu Preisverleihungen nach vier Jahren Pause. In dieser Zeit absolvierten die Mitglieder ihren Militärdienst in ihrer südkoreanischen Heimat.

Neben dem AMA als beste Künstler gewann BTS mit "SWIM" in der Kategorie bester Sommerhit. Ein Heimspiel war der Award als beste männliche K-Pop-Künstler. BTS gewannen damit alle drei Kategorien, in denen sie nominiert waren.

"KPop Demon Hunters" und Katseye: Noch mehr koreanische Sieger bei AMA

BTS waren nicht die einzigen südkoreanischen Musiker, die bei den American Music Awards reüssierten. Das Album zu dem Film "KPop Demon Hunters" gewann den AMA als bester Soundtrack. Das Lied "Golden" aus dem Film wurde zudem als bester Song ausgezeichnet. Dessen Sängerinnen Eja, Audrey Nuna und Rei Ami gewannen außerdem den Preis für die beste Gesangsperformance.

Koreanische Beteiligung gibt es auch bei Katseye. Die Südkoreanerin Yoonchae Jeung ist eine der sechs Sängerinnen der multinationalen Girlgroup. Katseye gewann wie BTS drei American Music Awards. Die Band erhielt den AMA als beste neue Pop-Künstler sowie als beste Newcomer überhaupt. Zudem holten sie mit "Gnarly" den Preis für das beste Musikvideo.

Null Awards aus acht Nominierungen: Taylor Swift als große Verliererin

Die große Verliererin des Abends ist derweil Taylor Swift. Die erfolgsverwöhnte Musikerin war acht Mal für den American Music Award nominiert, mehr als jeder andere in diesem Jahr. Doch sie gewann keinen einzigen Preis. In der Kategorie bestes Album musste Swift etwa Sabrina Carpenter mit "Man's Best Friend" den Vorzug geben.

Carpenter stach Swift zudem als beste Pop-Künstlerin aus. Ihren Rekord von 40 American Music Awards konnte Taylor Swift also nicht ausbauen.

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