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Großbritannien BAFTA Awards im Zeichen der Trauer um verstorbenen Prinz Phillip

Prinz Philip im Jahr 2017.
Der Ehemann der britischen Queen Elizabeth, Prinz Phillip, verstarb Ende letzter Woche im Alter von 99 Jahren
© IMAGO/ Parsons Media
Am Wochenende fanden die BAFTA Awards statt. Dieses Jahr verlieh die britische Filmakademie allerdings nicht nur Preise, sondern gedachte auch dem kürzlich verstorbenen Prinz Phillip.

Trotz der Corona-Pandemie hat die British Academy of Film and Television Arts auch in diesem Jahr wieder die BAFTA Awards feierlich überreicht. Im Rahmen der Preisverleihung gedachten die Veranstalter mehrfach dem am 9. April im Alter von 99 Jahren verstorbene Prinz Philip, der 1959 zum ersten Präsidenten der Organisation wurde.

Prinz Phillip galt als großer Unterstützer der BAFTA Awards

Die Moderatoren Edith Bowman, 47, und Dermot O'Leary, 47, erklärten unter anderem, dass man bei der British Academy "äußerst betrübt" über den Tod von Prinz Philip sei. "Es war die Unterstützung von Prinz Philip und Ihrer Majestät, der Königin, über all diese Jahre hinweg, die BAFTA [...] in vielerlei Hinsicht erlaubt hat, in schwierigen Zeiten fortzufahren und auch 2021 immer noch hier zu sein."

Prinz Philip, der Duke of Edinburgh, nehme einen besonderen Platz in der Geschichte der BAFTA ein. In Gedanken sei man bei der Royal Family. Ähnliche Worte hatte die Organisation bereits in einer Mitteilung nach dem Tode Philips gewählt. Prinz William, 38, der aktuell Präsident der British Academy of Film and Television Arts ist, hatte nach dem Tod von Philip einen geplanten Auftritt abgesagt.

Neuer Rekord für Anthony Hopkins

Für seine Darstellung eines Demenzkranken in "The Father" wurde Anthony Hopkins, 83, als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet - der vierte BAFTA Award in seiner Karriere. Damit wurde Hopkins als bisher ältester Schauspieler in dieser Kategorie geehrt. Er setzte sich gegen Riz Ahmed, 38, ("Sound of Metal"), Adarsh Gourav , 26, ("The White Tiger"), Mads Mikkelsen, 55, ("Another Round"), Tahar Rahim, 39, ("The Mauritanian") und den verstorbenen Chadwick Boseman, 1976-2020, ("Ma Rainey's Black Bottom") durch. Außerdem wurde der Film von Regisseur Florian Zeller, 41, für das beste adaptierte Drehbuch ausgezeichnet.

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Zum Gewinner des Abends wurde unterdessen "Nomadland", der nicht nur als bester Film geehrt wurde, sondern auch für die beste Kamera. Als beste Regisseurin wurde "Nomadland"-Macherin Chloé Zaho, 39, ausgezeichnet. Diese stach ihre Kollegen Thomas Vinterberg, 51, ("Another Round"), Shannon Murphy ("Babyteeth"), Lee Isaac Chung , 42, ("Minari"), Jasmila Zbanic, 46, ("Quo vadis, Aida?") und Sarah Gavron, 50, ("Rocks") aus.

Der Preis für die beste Hauptdarstellerin ging mit Frances McDormand, 63, ebenso an das Drama. Als beste Nebendarstellerin wurde unterdessen Yuh-Jung Youn, 73, für "Minari" geehrt, für "Judas and the Black Messiah" wurde Daniel Kaluuya, 32, als bester Nebendarsteller ausgezeichnet.

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