Kronprinzessin Mette-Marit (52) nimmt beim Besuch des belgischen Königspaars in Norwegen überraschend am offiziellen Programm teil. Wie der Sender NRK berichtet, ist es ihr erster Einsatz für das Königshaus seit fast zwei Monaten.
Bis heute Vormittag sei der Auftritt von Kronprinz Haakons (52) Ehefrau nicht angekündigt gewesen, heißt es weiter. Begründet wurde dies zuvor mit dem Gesundheitszustand von Mette-Marit, der sich zuletzt verschlechtert hatte. Die 52-Jährige leidet an einer chronischen Lungenfibrose.
Kurz vor der Ankunft von König Philippe (65) und Mathilde von Belgien (53) wurde laut dem Bericht dann bekannt, dass Mette-Marit doch gemeinsam mit Kronprinz Haakon, König Harald V. (89) und Königin Sonja (88) erscheinen werde, um die royalen Gäste zu begrüßen. Auf den offiziellen Bildern sind Haakon und Mette-Marit neben den beiden Königspaaren im Schloss zu sehen. Weitere Aufnahmen zeigen das Kronprinzenpaar Händchen haltend. Die belgischen Royals werden sich drei Tage in Norwegen aufhalten.
Königshaus-Expertin zeigt sich erfreut
Mette-Marits erster öffentlicher Termin für das Königshaus seit Wochen folgt auf ihr vielbeachtetes Interview mit NRK über den Epstein-Skandal Ende vergangener Woche. Die Prinzessin hatte über mehrere Jahre Kontakt zu dem verurteilten Sexualstraftäter, wie die Epstein-Akten aus den USA enthüllten. Kurz nach ihrem Interview zu Epstein veröffentlichten norwegische Medien Bilder, die die Kronprinzessin mit einem tragbaren Sauerstoffgerät zeigen sollen.
Königshaus-Expertin Tove Taalesen freute sich laut "Dagbladet" über die Anwesenheit der Kronprinzessin bei dem offiziellen Termin mit den belgischen Royals: "Ich finde es einfach fantastisch, dass die Kronprinzessin heute so gut in Form ist, dass sie die Audienz im Schloss mitmachen kann." Es sei erfreulich, von Bildern mit Sauerstoffgerät zu einem Auftritt zu kommen, bei dem sie gemeinsam mit dem Rest der Königsfamilie im Schloss repräsentieren kann.
Neben dem Epstein-Skandal steht Mette-Marit auch wegen des Prozesses gegen ihren Sohn Marius Borg Høiby (29), der unter anderem wegen Vergewaltigung angeklagt ist, unter Druck. Der Prozess ist abgeschlossen, ein Urteil steht noch aus.