Richard Gere bei den Oscars 1993
Richard Gere gegen China
Die Oscar-Verleihungen 1993 gerieten derart politisch, dass drei Superstars danach mit einem Hausverbot belegt wurden. Richard Gere sollte als Präsentator eigentlich nur einen Namen verlesen und eine Statue überreichen. Der Buddhist und Tibet-Aktivist sprach dann allerdings ganz direkt Chinas Staatschef Deng Xiaoping an: Er wünschte sich ein Filmwunder, in dem die Welt dem Chinesen „Liebe, Wahrheit und irgendeine Art von Vernunft“ schicke, damit der seine Truppen aus Tibet zurückziehe.
Die Superstars Susan Sarandon und Tim Robbins wichen bei der Übergabe ebenfalls von ihrem Text ab. Sie kritisierten die US-Regierung, da sie HIV-infizierte Flüchtlinge aus Haiti eingesperrt hatten, als seien sie Schwerverbrecher.
Für diese ungehörigen Abweichungen vom Protokoll bestrafte die Oscar Academy die Schauspieler mit einem Bann. Der sollte aber nicht lange dauern, Sarandon und Robbins wurden in den kommenden Jahren sogar selbst mit Oscars ausgezeichnet.
Die Oscar-Verleihungen 1993 gerieten derart politisch, dass drei Superstars danach mit einem Hausverbot belegt wurden. Richard Gere sollte als Präsentator eigentlich nur einen Namen verlesen und eine Statue überreichen. Der Buddhist und Tibet-Aktivist sprach dann allerdings ganz direkt Chinas Staatschef Deng Xiaoping an: Er wünschte sich ein Filmwunder, in dem die Welt dem Chinesen „Liebe, Wahrheit und irgendeine Art von Vernunft“ schicke, damit der seine Truppen aus Tibet zurückziehe.
Die Superstars Susan Sarandon und Tim Robbins wichen bei der Übergabe ebenfalls von ihrem Text ab. Sie kritisierten die US-Regierung, da sie HIV-infizierte Flüchtlinge aus Haiti eingesperrt hatten, als seien sie Schwerverbrecher.
Für diese ungehörigen Abweichungen vom Protokoll bestrafte die Oscar Academy die Schauspieler mit einem Bann. Der sollte aber nicht lange dauern, Sarandon und Robbins wurden in den kommenden Jahren sogar selbst mit Oscars ausgezeichnet.
© Corbis / Getty Images