Vanessa Redgrave bei den Oscars 1978
Vanessa Redgrave pro Palästina
Der Auftritt der Schauspielerin und Pro-Palästina-Aktivistin bei den Oscars 1978 geriet derart furios, dass Vanessa Redgrave danach ihr Leben lang gefragt wurde, ob sie sich für ihre Worte entschuldigen möchte.
Was war passiert? Redgrave hatte eine Dokumentation über Palästina produziert und war bei den Oscars von pro-israelischen Demonstranten empfangen worden. Als sie den Preis als beste Nebendarstellerin in „Julia“ entgegennahm, einem Film über den antifaschistischen Widerstand in Berlin 1937, schoss sie zurück: Redgrave kritisierte sie als „zionistische Randalierer“ und als Schande „für alle Juden in der Welt und ihren großartigen und heldenhaften Kampf gegen Faschismus und Unterdrückung“. Sie endete mit: „Ich verneige mich vor ihnen, ich danke ihnen, und ich verspreche ihnen, dass ich weiterhin gegen Antisemitismus und Faschismus kämpfen werde.“ Vanessa Redgrave hat sich bis an ihr Lebensende nicht entschuldigt.
Der Auftritt der Schauspielerin und Pro-Palästina-Aktivistin bei den Oscars 1978 geriet derart furios, dass Vanessa Redgrave danach ihr Leben lang gefragt wurde, ob sie sich für ihre Worte entschuldigen möchte.
Was war passiert? Redgrave hatte eine Dokumentation über Palästina produziert und war bei den Oscars von pro-israelischen Demonstranten empfangen worden. Als sie den Preis als beste Nebendarstellerin in „Julia“ entgegennahm, einem Film über den antifaschistischen Widerstand in Berlin 1937, schoss sie zurück: Redgrave kritisierte sie als „zionistische Randalierer“ und als Schande „für alle Juden in der Welt und ihren großartigen und heldenhaften Kampf gegen Faschismus und Unterdrückung“. Sie endete mit: „Ich verneige mich vor ihnen, ich danke ihnen, und ich verspreche ihnen, dass ich weiterhin gegen Antisemitismus und Faschismus kämpfen werde.“ Vanessa Redgrave hat sich bis an ihr Lebensende nicht entschuldigt.
© Getty Images