Michael Moore bei den Oscars 2003
Michael Moore im Clinch mit Präsident Bush
Als Michael Moore 2003 den Oscar für seine spektakuläre Anti-Schusswaffen-Doku „Bowling For Columbine“ entgegennahm, war es klar, dass es gleich knallen würde. Und Moore lieferte: Der Regisseur attackierte den damaligen Präsidenten Bush heftig – nicht nur für sein anzweifelbares Wahlergebnis, sondern auch dafür, mit Falschbehauptungen einen Krieg gegen den Irak angezettelt zu haben. „Wir leben in einer Zeit, da wir fiktive Wahlergebnisse haben, aus denen fiktive Präsidenten hervorgehen. Wir leben in einer Zeit, in der wir einen Mann haben, der uns aus fiktiven Gründen in einen Krieg schickt … Schämen Sie sich, Mr. Bush, schämen Sie sich!“ Er erntete dafür Applaus wie auch Buhrufe. Die Zeiten haben sich seitdem offenbar nicht geändert.
Als Michael Moore 2003 den Oscar für seine spektakuläre Anti-Schusswaffen-Doku „Bowling For Columbine“ entgegennahm, war es klar, dass es gleich knallen würde. Und Moore lieferte: Der Regisseur attackierte den damaligen Präsidenten Bush heftig – nicht nur für sein anzweifelbares Wahlergebnis, sondern auch dafür, mit Falschbehauptungen einen Krieg gegen den Irak angezettelt zu haben. „Wir leben in einer Zeit, da wir fiktive Wahlergebnisse haben, aus denen fiktive Präsidenten hervorgehen. Wir leben in einer Zeit, in der wir einen Mann haben, der uns aus fiktiven Gründen in einen Krieg schickt … Schämen Sie sich, Mr. Bush, schämen Sie sich!“ Er erntete dafür Applaus wie auch Buhrufe. Die Zeiten haben sich seitdem offenbar nicht geändert.
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