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"In einer besseren Welt" neu im Kino: Jugendliche voller brennender Wut

Schlagzeilen über gewalttätige Jugendliche verstören die Menschen. Die dänische Oscar-Preisträgerin Susanne Bier sucht in dem Film "In einer besseren Welt" nach den Gründen für dieses Verhalten. Herausgekommen ist beeindruckender Film fernab von Kitsch und Pathos.

Aggressive Jugendliche sorgen immer wieder für Schlagzeilen. Reizworte wie U-Bahnschläger, Gewaltexzess oder Abzocke tauchen in diesem Zusammenhang auf. Über die Beweggründe wird viel spekuliert und oft lässt sich nicht erklären, was junge Menschen zu solchen Übergriffen bewegt. Die dänische Regisseurin Susanne Bier setzt sich in ihrem oscargekrönten Film "In einer besseren Welt" mit diesem schwierigen Thema auseinander. Einfühlsam und mit starken Bildern schildert sie die Freundschaft von zwei Jungen aus gutem Hause, die auf einen lebensgefährlichen Höhepunkt zusteuert. Die Erwachsenen sind so mit ihren eigenen Problemen beschäftigt, dass sie nicht mitbekommen, welches Drama sich gerade abspielt.

Das Erschreckende: Das Gewaltpotenzial hätte man den beiden nicht zugetraut. Sie führen ein Leben, das ihnen viele Möglichkeiten eröffnet. Dennoch läuft etwas gewaltig schief. Elias wird von Mitschülern brutal gemobbt. Seine Mutter Marianne (Trine Dyrholm) lässt er nicht an sich ran. Lediglich seinem Vater Anton (Mikael Persbrandt) will er sich anvertrauen. Doch Anton ist Arzt in einem afrikanischen Flüchtlingslager und kommt nur zu Stippvisiten nach Hause. Außerdem quälen ihn eigene Sorgen, weil seine Ehe mit Marianne kurz vor dem Ende steht.

Christian schreckt nicht vor Gewalt zurück

Eines Tages kommt Christian in Elias' Klasse, ein netter Junge, so scheint es. Doch seit dem Krebstod seiner Mutter brodelt in ihm eine brennende Wut, vor allem auf den Vater (Ulrich Thomsen). Die Jungen freunden sich an und bald entwickelt sich eine gefährliche Dynamik. Christian will Macht und Überlegenheit demonstrieren und schreckt nicht vor Gewalt zurück. Elias ist die aggressive Seite unheimlich, aber er ist auch fasziniert und will den neuen Freund nicht verlieren. Und so beginnt ein Spiel mit bedrohlichen Folgen.

Susanne Biers Film ist von großer emotionaler Wucht, aber nie pathetisch. In klaren, reichen Bildern in der Tradition der Dogma-Filme erzählt sie, wie die Freundschaft der beiden Jungen mehr und mehr abgleitet. Manches erinnert an ihren oscarnominierten Streifen "Nach der Hochzeit" über den Leiter eines indischen Waisenhauses, der bei einem Heimaturlaub in Dänemark nach Jahrzehnten seine Tochter kennenlernt. So etwa das subtile Spiel mit Licht und Farben, aber auch die Sprachlosigkeit, in der die Protagonisten beider Filme gefangen sind.

"In einer besseren Welt" reicht allerdings nicht ganz an "Nach der Hochzeit" mit dem dänischen Star Mads Mikkelsen ("Dänische Delikatessen", "Casino Royale" heran. Die Szenen, in denen Anton in Afrika mit dem Elend der Menschen konfrontiert ist, passen nicht ganz ins Bild. Sie sollen seinen Gewissenskonflikt hervorheben - soll er weiter Gutes tun oder sich um seine auseinanderbrechende Familie kümmern? Durch die häufige Abwesenheit des Vaters vergibt Susanne Bier die Möglichkeit, den Konflikt zwischen ihm und seiner Ehefrau Marianne zu vertiefen.

Doch das ist nur ein kleiner Makel eines ansonsten großartigen Films. Er erzählt ein schwieriges Thema mit viel Fingerspitzengefühl, fernab von Kitsch und erhobenem Zeigefinger, und entlässt die Zuschauer nach rund zwei Stunden mit der Hoffnung, dass vielleicht doch alles gut werden kann.

Cordula Dieckmann/DPA / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(