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Berlinale Update Rüpel Bob Geldof und das schielende Opossum


Bob Geldof gab sich eine Rockstar-Nacht. Sean Penn hat an einem Abend eine Million gemacht. Und Beziehungen haben es dieser Tage nicht leicht.
Von Sophie Albers, Berlin

Was machst du gerade? Durchatmen - und weiterrennen

Energiepunkte:

94 Prozent, sechs Punkte Abzug wegen Kälteeinbruchs

Film des Tages:

Ein kurzer Sprung von Berlin nach Leipzig: Heidi, das schielende Opossum (ursprünglich aus North Carolina, jetzt im Leipziger Zoo), wird am 27. Februar in der "Jimmy Kimmel"-Show die Oscar-Gewinner prophezeien. Sorry, Knut und Kraken-Paul

Was die Welt dringend braucht:

Sommer

Sichtung des Tages:

Cat Stevens mild lächelnd beim Frühstück

Zitat der Nacht:

"I love him, and I wanna fuck him" (Ich liebe ihn, und ich will ihn vögeln), Bob Geldof zu Sean Penn, der bei der "Cinema for Peace"-Gala eine Million Euro für sein Haiti-Projekt einsammeln konnte

News des Tages:

1. Kaum ist Peter Alexander tot, soll es eine Neuverfilmung seines Erfolgs-Musikfilms "Im Weißen Rössl am Wolfgangsee" (1950) geben. Regina Ziegler und das ZDF wollen es "opulent" neu umsetzen
2. Während die Berlinale weiterhin auf die Anreise des im Iran inhaftierten Regisseurs Jafar Panahi hofft, verkünden das iranische Ministerium für Kultur und islamische Führung und das Büro für Film und audiovisuelle Angelegenheiten, dass der Iran im April mit dem Kish Festival sein erstes, eigenes Filmfestival eröffnen wird. Ali Samadi Ahadis Berlinale-Film "The Green Wave" über die niedergeschlagenen Massenproteste des iranischen Volkes wird dort wohl eher nicht laufen

Und mal so nebenbei:

Ach ja, Berlinale-Filme: Der Tag nach dem Valentinstag begann mit dem Porträt einer zerfallenden Ehe im Iran aus der Sicht der Kinder, und ging weiter mit einer apathischen Beziehung im sonnigen Kalifornien aus Sicht einer sterbenden Katze. Hat sich schnell aus-gevalentinstagt... Und Werner Herzog ist übrigens nicht hier, weil er nach seiner Dokumentation "Cave of Forgotten Dreams" (über Höhlenmalerei in Frankreich) im US-Gefängnis gelandet ist: Er dreht einen Film über Menschen in der Todeszelle. Das einzige, was ihn interessiere, sei der Blick "tief in die menschliche Seele", so der Regisseur.


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