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Filmfestival in Cannes: Haneke wieder im Rennen um die Goldene Palme

Dieses Jahr gehen mit Michael Haneke und Ulrich Seidl gleich zwei Österreicher in das Rennen um die Goldene Palme von Cannes. Zu den Konkurrenten zählen Ken Loach, David Cronenberg und Wes Anderson.

Deutsche Regisseure sind nicht im Rennen, dafür können sich in diesem Jahr gleich zwei Österreicher Hoffnungen auf die Goldene Palme beim Filmfestival von Cannes machen. Michael Haneke geht mit der französischen Produktion "Amour" ins Rennen und Ulrich Seidl mit "Paradies: Liebe", wie die Veranstalter am Donnerstag bei der Vorstellung der offiziellen Auswahl bekanntgaben. Haneke, der Stammgast auf der Croisette ist, hatte bereits 2009 mit "Das weiße Band" in Cannes triumphiert. Das Festival an der Côte d'Azur dauert vom 16. bis 27. Mai.

Insgesamt sind 22 Filme zum Wettbewerb um die Goldene Palme eingeladen. Deutschland ist auf dem 65. Festival weder im Hauptwettbewerb vertreten noch in der renommierten Nebenreihe "Un certain regard", jedoch an den Produktionen einiger Wettbewerbsbeiträge beteiligt, darunter "Im Nebel" des gebürtigen Weißrussen Sergei Loznitsa. Der deutsche Produzent ist ma.ja.de. fiction (Leipzig). Der Film erzählt die Geschichte zweier Partisanen, die während des Zweiten Weltkriegs einen vermeintlichen Verräter töten sollen.

Haneke erzählt in "Amour" die Geschichte einer durch einen Schlaganfall gelähmten Frau und wartet mit einem beeindruckenden Casting auf. In den Hauptrollen spielen Isabelle Huppert und Jean-Louis Trintignant, der nach vierzehn Jahren Bühne wieder vor der Kamera steht. An Hanekes "Amour" ist die deutsche X Filme Creative Pool (Berlin) beteiligt. Die österreichisch-deutsch-französische Koproduktion des Extremfilmers Seidl, der 2007 bereits mit "Import Export" in Cannes vertreten war, wirft einen Blick auf ältere Frauen, die sich junge schwarze Männer für Liebesdienste kaufen.

Fünf deutsche Beteiligungen

Das Münchner Filmbüro German Films nannte noch fünf weitere deutsche Beteiligungen: Deutscher Mit-Produzent von "Post tenebras lux" des mexikanischen Regisseurs Carlos Reygadas ist The Match Factory (Köln). Der deutsch-türkische Regisseur Fatih Akin ist mit "Der Müll im Garten Eden" in der Reihe der "Special Screenings" zu sehen. Die Produzenten Integral Film (Berg) mit "Bekenntnisse eines jungen Zeitgenossen" von Sylvie Verheyde und Royal Pony Film (München) mit "La Pirogue" von Moussa Touré sind in der Reihe "Un certain regard" beteiligt. Mit einem Kurzfilm ist der junge Filmemacher Eicke Bettinga zu Gast.

Starke Konkurrenz für die Goldene Palme kommt aus dem englischsprachigen Raum. David Cronenberg zeigt "Cosmopolis" mit Robert Pattinson. Ken Loach stellt "The Angel's Share" vor, eine Sozialkomödie mit viel Whisky, wie der künstlerische Leiter des Festivals, Thierry Frémaux, auf der Vorstellung sagte. Wes Anderson ist mit "Moonrise Kingdom" dabei. Der Film mit Bruce Willis, Edward Norton und Bill Murray wird das Filmfestival am 16. Mai eröffnen.

Ebenfalls dabei ist "On the Road" von Walter Salles, eine Adaptation des gleichnamigen Romans von Jack Kerouac, mit Kirsten Dunst, Sam Riley und Kristen Stewart. Für Staraufgebot ist in Cannes auch dieses Jahr wieder gesorgt.

Zum Abschluss des Festivals wird "Thérèse Desqueyroux" mit Audrey Tautou gezeigt, der letzte Film des Anfang April verstorbenen Regisseurs Claude Miller. Die Jury des Hauptwettbewerbs wird dieses Jahr von dem Italiener Nanni Moretti geleitet, Präsident der Jury der Nebenreihe "Un certain regard" ist Kultschauspieler Tim Roth.

Von Sabine Glaubitz, dpa / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(