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Daniel Brühl: "Ich war ein Riesenarschloch"

Daniel Brühl: "Ich war ein Riesenarschloch"

Hamburg - Daniel Brühl, einer der erfolgreichsten jungen deutschen Schauspieler ("Good Bye Lenin"), war bis zur Verlobung mit Schauspielerin Jessica Schwarz ein sehr unzuverlässiger Lebensgefährte. "Ich war ein Riesenarschloch", erzählt Brühl in einem Interview dem jungen stern-Ableger NEON in dessen neuer, am Montag erscheinenden Ausgabe. "Ich war andauernd verliebt, auf jeden Fall habe ich mir das eingeredet. Und danach kam gleich die nächste. Aber ich war meistens zu feige, um Schluss zu machen. Habe Sachen weiterlaufen lassen und echte Katastrophen angerichtet. Ganz miese Nummern, und alles aus Feigheit." Die Aussicht auf lebenslange Zweisamkeit mit seiner Verlobten schreckt den 25-Jährigen noch immer: "Es gibt viele Momente, wo wir beide denken, dass es nicht geht. Aber dieses Gefühl beißt sich mit der Liebe. Wenn du nicht an so eine Zukunft glauben kannst, kannst du auch keine Beziehung haben, oder?" Sexszenen in Filmen sieht der Schauspieler als potentiellen Seitensprung: "Du kannst beim Film subtil fremdgehen. Du darfst dich zumindest auf der Leinwand in jemand anderen verlieben. Deswegen hassen wir es immer noch, wenn der andere Bettszenen in Filmen hat."

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