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"Goldene Himbeere": Donald Trump ist der "schlechteste Hauptdarsteller" – ohne in einem Film gespielt zu haben

Ein Preis, vor dem sich Hollywood fürchtet. Wer die "Goldene Himbeere" verliehen bekommt, freut sich für gewöhnlich nicht. Jetzt hat auch Donald Trump den Spottpreis bekommen. Aber wofür eigentlich?

Donald Trump gewinnt die "Goldene Himbeere"

Donald Trump hat die "Goldene Himbeere" als "schlechtester Hauptdarsteller" gewonnen 

Getty Images / AFP

Einen Tag, bevor in Los Angeles der wichtigste Filmpreis der Welt - der Oscar - verliehen wird, fürchten sich Schauspieler traditionell davor, den Film-Spottpreis zu bekommen: die "Goldene Himbeere". 

Donald Trump gewinnt die "Goldene Himbeere"

Bei der Verleihung werden die schlechtesten Leistungen des vergangenen Jahres ausgezeichnet. In den vergangenen Jahren haben schon Hollywoodstars wie Sylvester Stallone, Eddie Murphy oder Tom Cruise gewonnen.

In diesem Jahr holte der Detektiv-Klamauk "Holmes & Watson" gleich vier Trophäen. Doch auch US-Präsident Donald Trump durfte sich über zwei Auszeichnungen freuen. Dabei hat Trump, der früher öfter Cameo-Auftritte in Hollywoodstreifen hatte, schon lange keinen Auftritt mehr in einem Film. Doch offenbar fanden die Verleiher ihn in den Dokumentationen "Fahrenheit 11/9" und "Death of a Nation" so schlecht, dass sie ihm kurzerhand den Preis in der Kategorie "schlechtester Hauptdarsteller" verliehen.

Außerdem gewann Trump den "Razzie" in der Kategorie "Schlimmste Leinwand-Kombo". Mit Leinwand-Kombo meinten die Verleiher des Preises Trump und seine eigene Belanglosigkeit. Das verkündeten sie auf ihrer Website. 

Keine Trump-Fans unter den Verleihern

Auch Trumps Ehefrau Melania war für den Spottpreis nominiert. Doch statt Melania Trump gewann Trumps Beraterin Kellyanne Conway den Preis als "schlechteste Nebendarstellerin" in "Fahrenheit 11/9". 

Es ist nicht das erste Mal, dass Donald Trump eine "Goldene Himbeere" gewinnt. Für seinen kurzen Auftritt in "Ghosts Can't Do It" (1991) bekam er sie zum ersten Mal. 

Wie fast niemand im liberalen Hollywood, scheinen auch die Verleiher der "Razzies" keine großen Trump-Fans zu sein. Den Präsidenten scheint die Verleihung allerdings kalt zu lassen. Auf Twitter äußerte er sich bislang nicht zu dieser fraglichen Würdigung. 

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ls