HOME

Sängerin bei Jimmy Fallon: Jennifer Lopez über die Superbowl-Show: "Ich habe Bruce Springsteen um Erlaubnis gefragt"

Der Auftritt von Jennifer Lopez beim Superbowl war spektakulär. In der der "Tonight Show" von Jimmy Fallon sprach die Sängerin darüber, wie sehr sie sich auf den Auftritt vorbereitet hat, wie der Morgen davor ablief und was Bruce Springsteen zu ihrer Performance sagte.

Jennifer Lopez bei ihrem Auftritt während der Superbowl-Halbzeit

Jennifer Lopez hatte sich seit November auf die Superbowl-Halbzeitshow vorbereitet

Getty Images

Mehr als 114 Millionen Mal wurde das NFL-Video der Superbowl-Halbzeitshow mit Jennifer Lopez und Shakira inzwischen aufgerufen. Im Netz wurden die beiden Sängerinnen für ihren spektakulären Auftritt frenetisch gefeiert. Als Jennifer Lopez jetzt zu Gast in der "Tonight Show" von Talkmaster Jimmy Fallon war, erzählte die 50-Jährige erstmals, wie hart sie sich auf den Auftritt vorbereitet hat, wie es war, mit ihrer Tochter aufzutreten und warum sie danach mit Bruce Springsteen telefoniert hat.

Über ihre Vorbereitung

"Wir haben so hart dafür gearbeitet. Wir haben im November angefangen mit den Proben und seitdem jeden Tag geübt. Es ist zwar nur so ein kurzer Auftritt, aber in diesem Moment passiert einfach so viel. Es ist einfach verrückt, ich meine, es ist so eine große Sache. Und ich bin einfach froh, dass es jedem gefallen hat." 

Der Morgen vor dem Superbowl

"Oh mein Gott, es ist soweit. Ich habe dann erstmal mein Workout gemacht, weil ich dabei gut abschalten und runterkommen kann." Sie habe zwar davor etwas gegessen, sei aber die ganze Zeit über auf Diät gewesen. "Ich wollte einfach in der allerbesten Verfassung sein. Fit und gesund sein und mich gut fühlen. Dann habe ich meine Choreographin angerufen. Wir sind dann nochmal alles ein paar Mal durchgegangen und dann musste ich auch schon los. Wegen des Superbowl war der Verkehr in Miami natürlich verrückt." 

Kurz vor der Show

"Ich war schon so gegen 16 Uhr da, der Auftritt war so gegen 20 Uhr. Und davor haben wir quasi die ganze Zeit nur gewartet. Alex (Rod, ihr Verlobter) war so nervös, er sah aus wie ein Zombie. Als ich ihn fragte, ob alles ok ist, sagte er nur: 'Ja klar, das wird toll'. Später sah ich ihn, wie er ein Video machte und darauf völlig ausflippte und rumschrie. Da meinte er später nur: 'Sorry, aber ich musste das alles rauslassen. Ich war so nervös'." 

Über ihre Aufregung

"Weißt du, ich habe die ganze Zeit zu Gott gebetet, dass er mir dabei helfen soll, den Moment zu genießen, mein Bestes zu geben und mich einfach gut zu fühlen. Denn das wollte ich nicht versäumen, nur weil ich vielleicht zu aufgeregt bin oder zu ängstlich. Ich wollte mich einfach gut fühlen, das war ja eine einmalige Lebenserfahrung, eine Sache, von der du als Künstler immer träumst, sie mal machen zu dürfen. Also wollte ich mich einfach nur gut fühlen."

Über die Anfrage, beim Superbowl aufzutreten

"Das war schon immer ein Traum von mir. Ich erinnere mich da an Prince und 'Purple Rain' und wie es tatsächlich damals für ihn geregnet hat. Ich habe mir auch die anderen Auftritte angeschaut wie zum Beispiel den von Diana Ross, Madonna, Aerosmith und die von Bruno Mars, Beyoncé und Lady Gaga. Einfach alle." 

Das Empire State Building

"Ich wollte da ganz oben stehen und 'Jenny From The Block' singen. Das wollte ich einfach. Du weißt, ich bin ein Mädchen aus New York." 

Über ihren Radschlag:

"Ich hatte diese tollen kolumbianischen Tänzer an meiner Seite und die sind die einzigen, denen ich voll vertraue, wenn ich solche Tricks mache. Und das wollte ich unbedingt machen. Das war toll."

Der Poledance:

"Das war meine kleine Hommage an 'Hustlers'. Ich dachte mir, ich habe ja dafür ein paar Dinge an der Stange gelernt. Mal gucken, was wir davon einbauen können."

Das Rutschen auf den Knien:

"Oh, das mache ich am liebsten. Mein Manager fragte: 'Musst du das wirklich machen?' Ich habe das auch schon ein paar Mal bei meinen Shows in Vegas gemacht. Und da bin ich auch schon mal gefallen. Aber ich meinte zu ihm, ich schaff das schon." 

Den Auftritt ihrer Tochter Emme

"Sie hat das Performer-Gen. Sie lässt den Gedanken gar nicht erst aufkommen, wie groß die Sache ist oder wie viel Angst ihr das macht. Und das ist genau das, was du da oben machen musst. Du musst das kontrollieren. Und sie hat das einfach. So nach dem Motto: Ich fühl mich wohl. Natürlich ist sie aufgeregt, aber auf eine niedliche Art. Ich wünschte, ich wäre da mehr wie sie. Ich wünschte, ich würde mir nicht so viele Gedanken darüber machen, was alles schiefgehen müssten. Wenn sie keinen Spaß daran hätte, würde ich sie das auch nicht machen lassen." 

Superbowl-Halbzeitshow: So reagiert das Netz auf Shakira und J-Lo

"Born In The USA"

"Ich habe Bruce (Springsteen) um Erlaubnis gefragt. Nach dem Superbowl hat er mich angerufen und gesagt: 'Ihr Mädchen könnt echt singen und tanzen.' Er meinte, er und seine Frau Patti hätten es geliebt, den Song zu hören und es hätte ihre Herzen mit Freude erfüllt. Das war schon eine tolle Sache." 

Quelle: Youtube