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Krimi TV-Tipps: Krimi-Tipps am Freitag

"Professor T." (ZDF) muss bei seinem neuen Fall von einem Aufzug aus ermitteln. Bei "Lewis" (ZDFneo) geraten die Mitglieder einer Rockband unter Mordverdacht. Später sprintet "Tatort"-Ermittler Tschiller (Das Erste) durch Hamburg, um seine Familie zu retten.

"Professor T.: Blutlinie": Professor T. (Matthias Matschke) und die Psychologin Josephine Delius (Kristina Klebe) stecken im A

"Professor T.: Blutlinie": Professor T. (Matthias Matschke) und die Psychologin Josephine Delius (Kristina Klebe) stecken im Aufzug des Präsidiums fest

20:15 Uhr, , Professor T.: Blutlinie

Der als vermisst gemeldete Brauereibesitzer Pilhau wird erhängt aufgefunden. Professor T. (Matthias Matschke) hält die Entführung für eine Inszenierung des Egozentrikers. Doch sein Tod war so sicher nicht geplant. Zudem hatte Pilhau erst kürzlich die Brauerei an die beiden Söhne überschrieben. T. lernt eine Familie kennen, die von unfassbarem Hass auf ihr Familienoberhaupt erfüllt ist. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, als T. im des Polizeipräsidiums stecken bleibt. Abgeschirmt von der Außenwelt und mithilfe der ebenfalls festsitzenden Psychologin Josephine Delius (Kristina Klebe) seziert er das Umfeld des Toten.

20:15 Uhr, , Lewis: Ein letzter Blues

An einem Sonntagnachmittag wird Inspector Lewis (Kevin Whately) damit beauftragt, in einem Fall von Lärmbelästigung zu schlichten. Lewis ist anfänglich wenig begeistert, doch seine Meinung ändert sich schnell, als er erfährt, zu wem der Routinebesuch ihn führt. Kein Geringerer als der ehemalige Schlagzeuger und Star der Rockgruppe The Addiction, Richie Maguire, stört durch seine Taubenjagd die ländliche Sonntagsruhe seiner Nachbarn. Lewis schwelgt noch in Erinnerungen an die Glanzzeit der Band, als er mit dem des jugendlichen Heimbewohners Lucas Emerton konfrontiert wird.

21:15 Uhr, ZDF, Letzte Spur Berlin: Wunschbild

Dr. Nicolai wird von seiner Sekretärin Thea Schmitz (Adelheid Kleineidam) als vermisst gemeldet. Er ist nicht in seiner Kanzlei aufgetaucht. Auch seine Frau Magdalena (Nadeshda Brennicke) weiß nichts von seinem Verbleib. Der erfolgreiche Scheidungsanwalt vertritt ausschließlich Männer in ihren Scheidungsprozessen. Nicht verwunderlich also, dass es eine lange Liste von Frauen gibt, die sich nur zu gern an ihm rächen würden. Außerdem wurde er erpresst. Die Spuren des Erpressers führen Radek (Hans-Werner Meyer) und sein Team ins Rotlichtmilieu.

22:15 Uhr, Das Erste, : Der große Schmerz

Seit drei Jahren kämpft Nick Tschiller (Til Schweiger) mit seinem Kollegen Yalcin Gümer (Fahri Yardim) und einem LKA-Team unerbittlich gegen den kriminellen Hamburger Clan, den Firat Astan (Erdal Yildiz) aus dem Gefängnis heraus leitet. Während Firat Astan den ganz großen Coup plant, mit dem er Hamburg in seinen Grundfesten erschüttern will, gerät Tschillers Familie in Gefahr. Ein russischer Hilfstrupp von Firat Astan entführt die beiden Frauen und tötet den Freund seiner Tochter. Und Astan fordert ultimativ von Nick, ihm bei seiner Befreiung aus dem Gefängnis zu helfen, sonst werden Lenny (Luna Schweiger) und Isabella (Stefanie Stappenbeck) auch sterben.

SpotOnNews
Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo