Matt Damon (55) steht vor einer erneuten Zusammenarbeit mit Universal Pictures. Dem Branchenblatt "Deadline" zufolge ist der Schauspieler in Verhandlungen, die Hauptrolle in einem noch unbetitelten Event-Film des Regie-Duos Daniels - bestehend aus Daniel Kwan (38) und Daniel Scheinert (38) - zu übernehmen. Ein Deal liegt noch nicht vor, doch Insider bestätigen dem Blatt, dass die Gespräche laufen.
Inhaltliche Details zum Projekt halten Kwan und Scheinert unter Verschluss. Der Kinostart ist hingegen bereits auf den 19. November 2027 datiert. Es ist vorgesehen, dass ein Großteil des Ensembles aus jüngeren Talenten besteht - der Part, den Damon nun übernehmen soll, bildet das Zentrum dieses Casts.
Damon arbeitete schon mehrmals mit Universal
Dass es überhaupt zu diesen Verhandlungen kam, hat einen prominenten Hintergrund: Ursprünglich war Ryan Gosling (45) für die Hauptrolle vorgesehen. Im Frühjahr war der Schauspieler ernsthaft im Gespräch, doch wegen Terminüberschneidungen ließ sich eine Zusammenarbeit nicht realisieren. Gosling zog sich zurück und Universal suchte nach einem anderen Zugpferd für das Projekt.
Die Wahl fiel auf Damon - einen Star, der zuletzt kaum Zeit zum Verschnaufen hatte. 2025 drehte er in rascher Folge den Netflix-Actionfilm "The Rip" und Christopher Nolans Epos "The Odyssey", letzterer ebenfalls von Universal Pictures. Nach dem sechs Monate langen Marathon-Dreh für Nolans Film plante Damon, erst einmal Pause zu machen und Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Doch in den vergangenen Wochen begann er, Drehbücher zu lesen - und der Daniels-Film stach heraus.
Erster Film nach dem Oscar-Erfolg
Nach einem persönlichen Treffen mit dem Duo gab Damon grünes Licht. Der Plan sieht vor, dass er den Film noch in diesem Sommer in Los Angeles dreht - und zwar erst, wenn er die Promotion für "The Odyssey" abgeschlossen hat. Der Nolan-Film startet am 18. Juli in den Kinos.
Für die Daniels ist es das erste große Spielfilmprojekt seit ihrem Oscar-Triumph: Mit "Everything Everywhere All at Once" räumten sie 2023 bei den Academy Awards nahezu alles ab, was es zu gewinnen gab. Der Film war für elf Oscars nominiert und gewann am Ende insgesamt Goldjungen.