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MONO - Meine Geschichte: "Wir fühlten uns wie die Elite": Ex-Islamist erzählt über seinen Irrweg zur Al Kaida

Er wollte zur Elite gehören: Irfan Peci kam zum ersten Mal im Familienurlaub auf dem Balkan mit Salafisten in Kontakt. Im Podcast erzählt er über seine islamistische Radikalisierung und sein Leben in der Al Kaida. 

Irfan Peci erzählt im Mono-Podcast über seine islamistische Radikalisierung

Irfan Peci erzählt im Mono-Podcast über seine islamistische Radikalisierung

Es ist eine Geschichte, die wie ein Geheimdienst-Thriller klingt, und sie beginnt Anfang des Jahrtausends im oberpfälzischen Weiden: Dort wächst Irfan Peci bei bosnischen Eltern auf und kommt zum ersten Mal in Kontakt mit dem Islam. Wenig später, beim Familienurlaub auf dem Balkan, begegnet er Salafisten und ist schnell von ihrer gottesfürchtigen Lebensweise beeindruckt.

Doch es bleibt nicht bei der Faszination für ein frommes Leben. Peci radikalisiert sich, beginnt das westliche Leben als moralisch verdorben wahrzunehmen und zu missionieren. Schließlich lernt er Mohamed Mahmoud kennen, einen hochrangigen Islamisten aus Österreich, der ihn für Al Kaida rekrutiert. Peci beginnt, für die globale islamische Medienfront (GIMF) Terror-Propaganda zu verbreiten. 

Nachdem die Kriminalpolizei schließlich auf seine Aktivitäten aufmerksam wird, landet er in Isolationshaft. Es beginnt ein Prozess der Läuterung. Als er schließlich mit dem Islamismus bricht, rekrutiert ihn der Verfassungsschutz für Spionagetätigkeiten. Denn Peci hat unter deutschen Islamisten noch immer einen Namen und genießt Ansehen. Für den Inlandsnachrichtendienst beginnt er, Drahtzieher der salafistischen Szene auszuspionieren. 

Bis heute erhält er Morddrohungen von Islamisten. Er lebt abgeschottet und widmet sich politischer Beratung, Deradikalisierungsprojekten, Medienarbeit und Extremismusprävention. Und er sagt: Andere Jugendliche sollen nicht dieselben Fehler begehen, die er damals beging.

Das sagen die Autoren des Podcasts über die Folge:

"Es gibt Geschichten, von denen man hört, und die sich so spektakulär anhören, dass man sie kaum glauben kann. Irfan Pecis Geschichte ist so eine. Als wir ihn trafen, begegneten wir einem Mann, der verantwortungsbewusst und selbstbestimmt durch das Leben geht. Seine Einblicke in die Islamistenszene waren einzigartig und authentisch, vom Weg seiner Deradikalisierung erzählte er glaubhaft."

Der Podcast MONO

"MONO – Meine Geschichte" ist der journalistische Deezer Originals Podcast in Kooperation mit dem stern. Auch in der neuen Staffel geht es in jeder Folge um einen einzigartigen Menschen, der seine Geschichte aus der eigenen Perspektive erzählt: in seinen Worten und mit seiner Stimme. Alle Infos zu den Autoren und der Idee hinter dem Podcast gibt's hier:

Den Podcast finden Sie übrigens auch auf Deezer und iTunes.

Im Video: Ende einer Jagd: Bei diesem Einsatz starb Osama bin Laden

Das White House verfolgt den Bin-Laden-Einsatz
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(