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Hetze gegen Ex-Manager: Andreas Kümmert wegen Mord-Aufruf angezeigt

Eigentlich hätte er Deutschland in gut zwei Wochen beim Eurovision Song Contest in Wien vertreten sollen. Stattdessen leistet sich Andreas Kümmert mal wieder einen öffentlichen Fehltritt - mit Folgen.

Andreas Kümmert hat sich mal wieder im Ton vergriffen

Andreas Kümmert hat sich mal wieder im Ton vergriffen

Er wurde von einer überwältigenden Mehrheit zum deutschen Teilnehmer beim ESC in Wien gewählt, sagte die Teilnahme aber sofort ab - seitdem hangelt sich Andreas Kümmert von einer skandalträchtigen Schlagzeile zur nächsten: Facebook-Pöbeleien gegen enttäuschte Fans, kurzfristige Konzert-Absagen, verbale Entgleisungen auf der Konzertbühne. Neuestes Opfer des Kümmert'schen Kontrollverlusts: sein ehemaliger Manager und Förderer Joe Erhardt.

"Wer ihn umnieten möchte - ich zahle auch gut"

Wie "Intouch" und "VIP.de" berichten, soll Kümmert während eines Konzerts in Stuttgart im April zum Mord an Erhardt aufgerufen haben. Ein Videomitschnitt der Szene zeigt Kümmert auf der Bühne des Club Cann. "Geht jemand noch zum Wasen nachher?", fragt er das Publikum. Mein Ex-Manager arbeitet dort. Vielleicht wenn jemand hingehen will und ihn umnieten möchte: Ich zahle auch gut." Das Publikum quittiert die Entgleisung mit Gelächter. "Das kostet mich wieder, wenn die Presse das schreibt", fügt Kümmert an.

Erhardt selbst versteht offensichtlich keinen Spaß mehr, was die Aussagen seines früheren Schützlings anbelangt. Wie VIP.de weiter berichtet, soll er den Sänger, dessen erste Tour er einst organisierte, inzwischen angezeigt haben. Erhardt gegenüber "InTouch": "Mir wurde von dieser schrecklichen Szene berichtet. Natürlich mache ich mir Sorgen um meine Gesundheit und die meiner Familie. Es gibt immer Verrückte, die auf sowas hören." Schließlich habe Kümmert auch verraten, wo Erhardt zu finden sei.

Dem Kölner "Express" hatte Erhardt nach Kümmerts ESC-Eklat noch gesagt: "Andreas ist ein schwieriger, aber auch sehr liebenswerter Mensch."

Schriftliche Entschuldigung des Sängers

Kümmert selbst soll sich in einem schriftlichen Statement mit folgenden Worten für seine Aussagen entschuldigt haben: "Es tut mir sehr leid, wenn ich mit meiner unbedachten Bühnenäußerung Gefühle verletzt habe. In keinster Form war dies als tatsächlicher Aufruf oder Beleidigung beabsichtigt, vielmehr als ein Scherz, von dem ich nun weiss, dass dieser unangebracht war. Ich entschuldige mich hiermit in aller Form, natürlich auch und besonders bei Joes Familie, die ebenso wenig wie er selbst Grund zur Sorge haben soll."

tim