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Neun Jahre nach Abschiedskonzert: Droht die Rückkehr der Böhsen Onkelz?

Wird es eine neue DVD? Oder gar eine Reunion? Die Rockband "Böhse Onkelz" hat neun Jahre nach dem Abschied einen Videoclip veröffentlicht, der Großes befürchten lässt. Die Fans sind aus dem Häuschen.

Von Christoph Fröhlich

Es herrscht Aufregung in der deutschen Rockerszene: Kommen die Böhsen Onkelz zurück? Seit sich die Skandalrocker im Jahr 2005 mit einem fulminanten Abschieds-Festival von mehr als 120.000 Fans verabschiedet hatten, war es vergleichsweise ruhig geworden um das Rock- und Punk-Quartett. Die beiden ehemaligen Mitglieder Stephan Weidner und Matthias Röhr feierten wenige Jahre nach der Trennung Solo-Erfolge, Ex-Frontmann Kevin Russell sorgte mit Drogenproblemen und einem schweren Verkehrsunfall samt Fahrerflucht für Schlagzeilen. An eine Reunion war viele Jahre nicht zu denken.

Das könnte sich nun geändert haben: Seit Montagabend prangt auf der offiziellen Webseite der Band ein Videoclip mit der Botschaft "Nichts ist für die Ewigkeit". Seitdem können sich Fans auf der Homepage registrieren, außerdem wurden in zehn deutschen Großstädten Plakate mit dem Slogan aufgehängt.

Würden Sie sich über ein Comeback der Onkelz freuen?

Nun rätseln die Fans, was mit dem Spruch in dem 30-Sekunden-Clip gemeint sein könnte. Kommt eine neue DVD oder Bluray? Ein neues Best-Of-Album? Manch einer spekuliert sogar über eine Wiedervereinigung. Gestützt wird diese Vermutung durch die Tatsache, dass erst vor wenigen Tagen die Band die Merchandise-Sparte auf ihrer Website erneuert hat. Selbst der Ort eines Comeback-Konzerts scheint für viele Anhänger der Band bereits festzustehen: Nachdem einige Fans glaubten, die Rocker könnten Headliner des Kultfestivals Wacken Open Air werden - was inzwischen offiziell dementiert wurde -, vermuten viele nun ein Konzert am Hockenheimring in Juni. Bandmitglieder und das Management haben sich bislang nicht dazu geäußert.

Skandal-Image und der Sprung an die Chartspitze

Die Böhsen Onkelz gründeten sich im Jahr 1980, durch ihre Nähe zum Rechtsrock in den frühen 80ern haben sie bis heute in der Öffentlichkeit ein umstrittenes Image. So veröffentlichte die Band Lieder wie "Türken raus" und "Deutschland den Deutschen", das erste Album "Der nette Mann" wurde 1986 indiziert. Später distanzierten sich die Mitglieder mehrfach vom Rechtsextremismus. Dann kam der Erfolg: Das Album "Viva Los Tioz" kletterte im Jahr 1998 auf Platz eins der deutschen Albumcharts. Auch die Folgealben "Ein böses Märchen" (2000), "Dopamin" (2002) und "Adios" (2005) erklommen die Chart-Spitze.

Am 24. Mai 2004 kündigte die Band ihren Rückzug vom aktiven Musikgeschäft an. "Die Onkelz hatten nie die Ambition, als Rockeremiten mit ergrautem Haar auf dem Rockolymp anzukommen, sondern wenn mit vollem Elan und nicht schon auf dem absteigenden Ast sitzend", hieß es in einer Mitteilung auf der Homepage. Im Jahr 2004 folgte ein Auftritt als Headliner auf dem Wacken Open Air 2004, die La-Ultima-Tournee war restlos ausverkauft, am 17. und 18. Juni 2005 gab es unter dem Namen "Vaya con Tioz" ("Geh mit den Onkelz") ein Abschiedsfestival am EuroSpeedway Lausitz.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.