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Open-Air: Start der größten Rockfestivals

Deutschlands größtes Open-Air-Festival "Rock am Ring" und das Parallel-Spektakel "Rock im Park" haben heute bei strahlendem Sonnenschein begonnen. An beiden Orten treten rund 100 Bands zeitversetzt auf.

An der legendären Rennstrecke Nürburgring in der Eifel waren nach Auskunft der Veranstalter bis dahin 74.000 Tickets verkauft worden. In Nürnberg versammelten sich laut Polizei etwa 50.000 Besucher zu dem kollektiven Musikrausch im Park. Dabei treten bis Pfingstsonntag an beiden Orten zeitversetzt rund 100 Bands auf je drei Bühnen auf. Unzählige kühle Getränke und Sonnencremes machten am Freitag die Runde.

Zum Auftakt am Nürburgring heizten die US-Shock-Rocker Murderdolls den meist jungen Fans ein. Es folgten das amerikanische Frauenquartett The Donnas und das US-Trio Lifehouse auf der Hauptbühne. Als Höhepunkt wollten Iron Maiden und Zwan den Fans einheizen. Zu den Zugpferden in der Eifel zählen auch Placebo und Audioslave am Samstag sowie Metallica und Marilyn Manson am Pfingstsonntag.

Die ersten Besucher reisten bereits am Montag an

In Nürnberg eröffnete das US-Rock-Quintett Boysetsfire auf der Hauptbühne das Festival. Auch Disturbed und Queens of the Stone Age sorgten für Stimmung. Als Höhepunkte wurden in der Frankenstadt Metallica und der Shock-Rocker Marilyn Manson erwartet. An beiden Festival-Orten bedauerten viele Fans, dass die Bands Linkin Park und Limp Bizkit ihre geplanten Auftritte abgesagt hatten.

In der Eifel hatten die ersten Besucher schon am Montag ihr Zelt aufgeschlagen. In der Nacht auf Freitag verletzten sich zwei Camper schwer, als nach der Explosion eines Gaskochers ihr Zelt abbrannte. Einer der beiden jungen Männer schwebte laut Polizei am Freitagnachmittag noch in Lebensgefahr. Bis dahin hatten die Beamten auch mehrere kleinere Verkehrsunfälle und einige alkoholisierte Autofahrer bei der Rennstrecke registriert.

Das traditionsreiche Festival in der rauen Eifel war schon oft an früheren Pfingstterminen mit unangenehmer Kälte und Nässe über die Bühne gegangen. Dieses Mal hingegen machten die Meteorologen Hoffnung auf viel Sonne und sommerliche Temperaturen an den drei Tagen.