Emerald Fennell (40) hat Berichte zurückgewiesen, nach denen die "Wuthering Heights"-Regisseurin an einer Neuauflage des Films "Basic Instinct" arbeitet.
Die Spekulationen wurden ursprünglich durch den Drehbuchautor des Originals von 1992, Joe Eszterhas, ausgelöst. In einem Interview mit dem "Guardian" behauptete Eszterhas, dass die Produzenten in Verhandlungen mit der britischen Filmemacherin stünden, da ihre provokante Handschrift perfekt zu dem Stoff passen würde. Er lobte dabei ausdrücklich Fennells Mut zu kontroversen Themen und Sexualität in Filmen wie "Promising Young Woman" und "Wuthering Heights".
Ein Sprecher von Emerald Fennell widerspricht diesen Aussagen gegenüber dem Branchenportal "Deadline" jedoch deutlich und betont, dass an den Gerüchten nichts wahr sei und sie in keiner Weise an dem Projekt beteiligt wäre. Auch Amazon bezeichnete die Behauptung, es fänden Verhandlungen statt, als kategorisch falsch.
"Basic Instinct"-Reboot soll "anti-woke" werden
Joe Eszterhas, der für Projekte wie "Flashdance" und "Showgirls" bekannt ist, hatte bereits im vergangenen Jahr einen Vertrag mit Amazon über die Entwicklung eines Reboots unterzeichnet. Frühere Berichte beschrieben sein Vorhaben für die Neuverfilmung als bewusst provokant und "anti-woke".
Während der Originalfilm von 1992 mit Sharon Stone (68) und Michael Douglas (81) in den Hauptrollen und Paul Verhoeven als Regisseur ein weltweiter Erfolg war, konnte die Fortsetzung aus dem Jahr 2006 ohne Eszterhas' Beteiligung und unter anderer Regie weder Kritiker noch das Publikum überzeugen. Das Sequel erhielt 2007 in vier Kategorien den Negativpreis Goldene Himbeere.
Emerald Fennell sorgte zuletzt mit der Filmadaption "Wuthering Heights" für Aufmerksamkeit. 2021 wurde sie für "Promising Young Woman" mit dem Oscar für das beste Originaldrehbuch ausgezeichnet. Zudem inszenierte die Britin den Film "Saltburn" von 2023. Bekannt ist sie auch durch ihre Darstellung der Camilla Parker Bowles in Staffel drei und vier von "The Crown".