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Ronald Schill bei "Promi Big Brother" "Richter Gnadenlos" geht in den Promi-Knast


Überwachung war eines seiner Lieblingsthemen als Hamburger Innensenator: Nun lässt sich Ronald Schill rund um die Uhr von den "Promi Big Brother"-Kameras filmen. Freundin Janina Youssefian kommt mit.

Nach einer politischen Karriere voller Skandale, wanderte er nach Brasilien aus – und kehrt nun überraschend in seine Heimat zurück: Der als "Richter Gnadenlos" bekanntgewordene Ronald Schill will nach einem Bericht der Bild-Zeitung (kostenpflichtiger Inhalt) im Herbst in den "Promi Big Brother"-Container ziehen und sich rund um die Uhr überwachen lassen. Mit dem 55-Jährigen soll die ehemalige Verkäuferin Janina Youssefian an der Sat.1-Sendung teilnehmen. Dies sei eine Bedingung von Schill gewesen. Außerdem soll er eine sechsstellige Summe für seine Teilnahme erhalten.

Erst vor wenigen Tagen war Ronald Schill turtelnd mit der 31-jährigen Youssefian in Hamburg gesehen worden. Sofort kamen Gerüchte auf die zwei wären ein Paar. Sat.1 wollte sich bisher nicht zu der Besetzung der Reality-Show äußern.

Bettina Wullf will nicht in den Container

Ronald Schill hatte bundesweite Bekanntheit erlangt, als er in seiner Funktion als Amtsrichter in den Jahren 1993 bis 2001 besonders harte Urteile sprach. Die Boulevardpresse gab ihm daraufhin den Namen "Richter Gnadenlos". Danach machte er Karriere als Innensenator in Hamburg. Bei der Bürgerschaftswahl im Jahr 2001 erlangte die von ihm gegründete "Partei rechtsstaatlicher Offensive" knapp 20 Prozent der Wählerstimmen und ging eine Koalition mit der CDU und der FDP ein.

Nach Gerüchten um Kokainkonsum im Jahr 2002, einem Skandal um eine versuchte Erpressung des damaligen Hamburger Bürgermeisters Ole von Beust und einem misslungenen Comeback-Versuch im Jahr 2004, wanderte Schill nach Brasilien aus.

Im vergangenen Jahr lief die erste Staffel von "Promi Big Brother", unter den Bewohner des Containers waren David Hasselhoff und Pamela Anderson. Bettina Wulff hatte erst kürzlich eine Teilnahme an der kommenden Ausgabe der Sat.1-Show abgelehnt.

mka

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