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"Promis unter Palmen" Sektenführer gegen Suffkopf: Wie Bastian Yotta versucht, Claudia Obert zu bekehren

"Promis unter Palmen": Claudia Obert und Bastian Yotta
"Promis unter Palmen": Claudia Obert und Bastian Yotta
© SAT.1
In der vierten Folge von "Promis unter Palmen" geraten Claudia Obert und Bastian Yotta aneinander. Dabei gibt sich Yotta als fieser Sektenführer und die Obert zeigt, warum nur sie als Star aus der Show gehen wird. 

Claudia Obert muss aufpassen. Es scheint, als habe die 58-jährige Unternehmerin zu Beginn von "Promis unter Palmen" ihre Mündigkeit abgeben müssen. An den Hobby-Sektenführer und aufgeprusteten Moralapostel Bastian Yotta, versteht sich. In der vierten Folge der wahnsinnig trashigen und gleichzeitig enorm unterhaltsamen Reality-Show kommt es zwischen Yotta und Obert erneut zum Eklat.

"Promis unter Palmen": Claudia Obert gerät mit Bastian Yotta aneinander

Grund ist die Team-Wahl von Captain Yotta, an deren Schluss der Möchtegern-Lifecoach wohl oder übel die Obert in seine Mannschaft aufnehmen muss. Er tue das nicht, weil er es wolle, betont er vor allen. "Unnötig uncharmant" und respektlos, findet Richter Gnadenlos Ronald Schill das Verhalten des Ex-Dschungelcamp-Teilnehmers. Auch Obert hat die Nase gestrichen voll von dem selbstverliebten Influencer und dampft wütend ab. 

Für ihre nächste Aktion möchte man die dauerbeschwipste Boutique-Besitzerin am liebsten umarmen. Wie sie provokant zum Kühlschrank läuft, um den ersten Sektkorken des noch jungen Tages knallen zu lassen, ist großes Kino. Weiß die Obert doch genau, dass ihr neuer Team-Kapitän Yotta es nicht gut heißt, wenn sie sich einen hinter die Binde gießt. Mal ehrlich: Wer würde das, eingesperrt mit Yotta und Matthias Mangiapane, denn nicht tun? Dabei wird natürlich schnell klar, dass ihr Kühlschrank-Ausflug nur ein Ziel hat: Yotta zu nerven. Denn den Sekt kippt die Obert anschließend heimlich aus dem Fenster. Doch das bekommt der 43-Jährige nicht mit. Und so beginnt die Bekehrung durch den allmächtigen Herrn Yotta.

Yotta der Sektenführer

Wie ein Getriebener läuft er hinter Obert her, bläst den Oberkörper auf, die eine Hand in der Hosentasche. Sie habe ihm schließlich versprochen, nicht mehr so viel trinken zu wollen. "Bist du eine Frau, die ihr Wort hält?", fragt er. Immer und immer wieder. Bierernst, moralisch und manipulativ, wie man ihn schon aus dem Dschungelcamp kennt, als er versuchte, Evelyn Burdecki zu belehren. 

"Oh hör auf, ich hab Kopfschmerzen genug", winkt die Obert ab. "Bitte scheiß mir nicht schon wieder ins Gehirn", sagt sie dem Moralprediger. "Ich bin hier nicht im Gefängnis und du nicht mein Gefängniswärter. Kümmer dich um andere Leute, aber nicht um mich", ruft sie, die Hände vor dem Gesicht. "Bist du eine Frau, die zu ihrem Wort steht?", wiederholt Yotta, und als Zuschauer wünscht man sich mit jeder Sekunde mehr, aus der Ecke würde Désirée Nick angelaufen kommen und ihm ein Bein stellen. "Du bist ein Spieler, ich bin ein Spieler, aber ich bin nicht dein Spielball", antwortet Obert und versucht, auf Abstand mit Yotta zu gehen. Doch der nutzt seine mühsam antrainierten Muskeln und seine Körpergröße, um die Unternehmerin zu bedrängen. Eine fiese Situation. Wenn Yotta denkt, er habe die Weisheit mit Löffeln gefressen, weil er selbst meint, "schtrong, hälsy und full of änerschy" zu sein, dann sollte er wenigstens Respekt zeigen. Nicht zuletzt, weil Claudia Obert älter ist als er.

"Der rennt den ganzen Tag rum, scheißt mir ins Hirn wie so ein Sektenführer. Aber ich habe dem nichts unterschrieben", sagt Obert im Interview. "Lass mich endlich in Ruhe", fleht sie nach einigen Minuten der Yotta-Verfolgungsjagd. "Ne derartige Gehirnwäsche brauche ich nicht. Von niemandem, aber von dem schon gar nicht", betont sie. 

Schill und Obert verbünden sich

Verstehen kann sie augenscheinlich nur einer im Haus der Irren: Ronald Schill. "Wenn mir einer sagt, trink nicht so viel, sage ich jaja. Was heißt jaja in Hamburg?" fragt sie ihn. "Leck mich am Arsch", antwortet Schill trocken. So ist es. Am Ende gewinnt das Team um Yotta und Claudia Obert das Spiel der Woche. Somit ist die Unternehmerin vor der Rauswahl sicher. Anders als ihr Verbündeter Schill, der seine Koffer packen muss. Vorher stachelt der ehemalige Richter die Obert aber noch mal gehörig an. 

"Claudia, ich erwarte von dir, dass du dir von diesen jungen Schnöseln nichts sagen lässt", fordert er. "Es gibt hier keinen Charme, keine Grandezza, kein gar nichts. Du kannst mit denen nicht mal streiten, mit diesen Dummjacken", antwortet die Obert und nippt genüsslich an ihrem Glas. 

"Man kann doch auch mal Scherze machen. Kinder, Kinder. Wie unlässig manche Leute sind", wundert sie sich, nachdem Giftschlange Matthias Mangiapane mal wieder durchgedreht ist. Die Unternehmerin möchte die Sonne Thailands genießen, ihre Ruhe haben und einen gut ausgestatteten Alkoholvorrat. Was ist daran so verwerflich? Wir sind hier schließlich immer noch im Privatfernsehen. 

ls

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