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Rose May Alaba: Familienzusammenhalt in der Corona-Krise

Sängerin Rose May Alaba, die Schwester von Fußballstar David Alaba, erzählt, welche Tipps sie gegen Einsamkeit in der Corona-Krise hat.

Rose May Alaba bedankt sich in ihrer Single "Oshey" bei ihrer Familie und ihren Freunden

Rose May Alaba bedankt sich in ihrer Single "Oshey" bei ihrer Familie und ihren Freunden

Viele Menschen fühlen sich in der derzeitigen Corona-Krise einsam. Sängerin Rose May Alaba (25) hat einige Tipps auf Lager, wie man die Zeit allein sinnvoll nutzen kann. Besonders dankbar ist die Schwester von Fußballstar David Alaba (27) derzeit für ihre Familie und ihre Freunde, was sie auch in ihrer neuesten Single "Oshey" zum Ausdruck bringt. Wofür sie derzeit außerdem noch dankbar ist, wie sie ihre Zeit in der Corona-Krise nutzt und warum ihr Familienzusammenhalt in der jetzigen Situation so wichtig ist, erzählt sie im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news.

Wie gestalten Sie derzeit Ihren Alltag mit Ausgangsbeschränkung?

Rose May Alaba: Ich mache sehr viel Musik zu Hause, koche und mache Sport. Ich beschäftige mich sehr viel mit mir selbst.

Für was sind Sie derzeit besonders dankbar?

Alaba: Für die Leute, die im Einsatz für uns sind und nicht zu Hause bleiben können, um sich zu schützen.

Wie erleben Sie Ihre Mitmenschen in der Corona-Krise? Haben Sie auch schon schlechte Erfahrungen gemacht?

Alaba: Ich habe Gott sei Dank keine schlechten Erfahrungen gemacht. Meiner Familie und Freunden geht es Gott sei Dank gut und sie sind auch brav zu Hause.

Eröffnet die Krise vielleicht auch neue Chancen in der Musikbranche?

Alaba: Das kann ich jetzt nicht behaupten. Das Gute ist, dass du an dir selbst arbeiten kannst und Social Media umso mehr nutzen kannst.

Welchen Tipp haben Sie für Menschen, die sich derzeit einsam fühlen?

Alaba: Nutze die Zeit, dich selbst zu reflektieren. Jetzt kannst du dir die Fragen stellen, die du dir schon immer stellen wolltest, nur nie die Zeit dafür hattest. Lehn dich zurück, frage dich Fragen, so wie: Wer bin ich? Wer will ich sein? Wo sehe ich mich? Ich glaube ja sowieso, dass jeder Einzelne einen besonderen Grund auf dieser Erde hat. Lass deiner Kreativität freien Lauf.

Hilft Ihnen Ihr Glaube, durch diese schwierige Zeit zu kommen?

Alaba: Ja, sehr. Ich bin sehr gläubig. Es hilft mir nicht nur in den schwierigen Zeiten, sondern auch in den guten Zeiten, positiv zu bleiben.

Wissen Sie schon, wie Sie Ostern feiern werden?

Alaba: Höchstwahrscheinlich zu Hause und schaue mir über YouTube Live die Predigt über Hillsong Germany an.

Auf was freuen Sie sich am meisten, wenn die Krise vorbei ist?

Alaba: Auf den sozialen Kontakt.

Mit Ihrem Bruder David haben Sie als Kinder zusammen in einem Zimmer gewohnt. Haben Sie damals schon davon geträumt, einmal Fußballstar und eine erfolgreiche Sängerin zu werden?

Alaba: Ja, wir haben schon sehr früh gemerkt, in welche Richtung es uns zieht. Das Gute ist, dass wir zwei tolle und aufmerksame Eltern haben, die es auch schon direkt erkannt und uns gefördert und unterstützt haben und es bis heute noch tun.

Ist er für Sie als großer Bruder eine Art Vorbild?

Alaba: Definitiv. Ich habe es schon immer geliebt, David beim Spielen zuzusehen. Er ist so ehrgeizig. Ich wünschte, ich hätte mehr von seinem Ehrgeiz.

Haben Sie immer noch engen Kontakt?

Alaba: Natürlich. Jeden Tag.

Verfolgen Sie die Fußballspiele Ihres Bruders?

Alaba: Ja. Soweit es halt geht, bin ich öfters auch bei den Heimspielen dabei.

Erst kürzlich haben Sie ein Live-Konzert auf Instagram gegeben. Welches Feedback haben Sie darauf erhalten?

Alaba: Super Feedback. Man hat mir gesagt, ich solle das wöchentlich machen. Es wird auf jeden Fall noch ein #stayathome-Konzert geben.

In Ihrem neuesten Song "Oshey", was auf Deutsch so viel wie "Danke" bedeutet, singen Sie über Ihre Familie und Freunde. Warum ist Ihnen Familienzusammenhalt so wichtig?

Alaba: Meine Eltern haben schon immer Priorität auf Zusammenhalt gesetzt. Ich bin stolz auf meine Familie, dass wir so eng sind. Ich weiß, dass ich jederzeit zu ihnen kommen kann, in guten wie in schlechten Zeiten - und deswegen widme ich ihnen auch den Song "Oshey".

"Oshey" stammt aus der Sprache Yoruba. Könnten Sie sich vorstellen, einmal einen ganzen Song in dieser Sprache zu veröffentlichen?

Alaba: Das wird schwer. Ich könnte mir durchaus vorstellen, ein paar Stellen auf Yoruba zu machen und den Rest entweder auf Englisch oder Deutsch oder auch einfach alle drei Sprachen in einem Song.

SpotOnNews