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Top oder Flop?: Ist Virtual Reality auf dem Vormarsch?

Fast jeder hat schon einmal vom Begriff Virtual Reality gehört, aber wie viele Menschen haben die Technik schon einmal ausprobiert?

Ist Virtual Reality wirklich die Zukunft?

Ist Virtual Reality wirklich die Zukunft?

Seit ein paar Jahren wird Virtual Reality (VR) als das nächste große Ding in Sachen Technik gehyped. Doch wie steht es eigentlich um die virtuelle Realität? Ist VR wirklich die Zukunft, oder endet die Technologie womöglich genauso unrühmlich wie der Hype um -Fernseher? Die waren schließlich in den vergangenen Jahren äußerst angesagt, sind heute aber quasi in der Bedeutungslosigkeit verschwunden - zumindest der 3D-Part der Technik. Denn obwohl viele TV-Modelle mit entsprechender Funktion noch im Einsatz sind, so werden sie für gewöhnlich doch nur für herkömmliche Video-Inhalte genutzt und nicht für 3D-Formate.

Bekannt, aber nicht verbreitet

Eine aktuelle repräsentative Umfrage im Auftrag des Branchenverbandes hat ergeben, dass 89 Prozent, also knapp 9 von 10 Deutschen, schon einmal von VR gehört oder gelesen haben. Besonders bei den 14- bis 29-Jährigen ist das Thema wohlbekannt, sind es hier doch sogar ganze 97 Prozent. Umso älter die Befragten werden, umso weiter nimmt das Wissen über virtuelle Welten allerdings ab. In der Gruppe 65plus sind es aber immer noch stolze 78 Prozent.

Geht es um die Nutzung von VR-Brillen, fällt die Statistik allerdings im Vergleich zur Bekanntheit steil ab. Nur knapp 16 Prozent der Bundesbürger haben demnach VR-Technik auf die eine oder andere Weise schon einmal ausprobiert und sogar nur acht Prozent besitzen eine VR-Brille wie die Oculus Rift, HTC Vive oder PlayStation VR. Zumindest ist dies eine geringfügige Steigerung zum Vorjahr, in dem erst 13 Prozent VR ausprobiert hatten und nur 6 Prozent ein Gerät besaßen.

Noch nicht das Ende

Auch wenn der große Hype um VR zumindest gefühlt vielerorts wieder vorbei ist, so machen einige Zahlen doch Hoffnung. Zwar schließen 34 Prozent der Befragten eine künftige Nutzung kategorisch aus, 22 Prozent könnten sich aber vielleicht noch überzeugen lassen und 17 Prozent können sich auf jeden Fall vorstellen, künftig die Technologie zu nutzen.

Im Rahmen der "White Nights"-Konferenz in St. Petersburg wurde zudem bekannt, dass Virtual Reality auf der beliebten PC-Spiele-Plattform Steam durchaus ein Thema ist. Im Gegensatz zum Vorjahr habe sich die Zahl monatlicher VR-Nutzer demnach um 160 Prozent erhöht. Und Spiele sind bei Weitem nicht das einzige Anwendungsgebiet für die Technologie.

Laut der Bitkom-Umfrage reize 49 Prozent der möglichen zukünftigen Nutzer zwar das Eintauchen in virtuelle Spielewelten, ebenfalls 49 Prozent gaben jedoch auch das Schauen von Filmen an und sogar 53 Prozent sind interessiert daran, virtuelle Reisen anzutreten. Ein mögliches Ende für die Virtual Reality ist also wohl noch nicht in Sicht.

SpotOnNews
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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo