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"Breaking Bad"-Spin-off: Saul Goodman startet mit eigener Serie

Für Fans von "Breaking Bad" ist heute ein guter Tag: Der korrupte Anwalt Saul Goodman startet mit seiner eigenen Serie. Somit lebt zumindest ein Teil des Serienuniversums weiter.

Die Nachricht kommt nicht ganz überraschend und ist vor allem ein Grund zur Freude für die Fans: Der zwielichtige, aber dennoch charmante Weggefährte von Drogenbaron Walter White (Bryan Cranston) bekommt eine eigene Show. Das bestätigten heute der Sender AMC und die Produktionsfirma Sony Television. Der Arbeitstitel der neuen Serie "Better Call Saul" dürfte "Breaking Bad"-Fans ebenfalls ein Begriff sein. Es ist sowohl Goodmans Werbeslogan als auch der Titel der Folge, in der Walter und sein Partner Jesse das erste Mal Saul Goodmans Dienste in Anspruch nehmen.

Laut AMC und Sony Television soll es sich bei der Serie um ein sogenanntes Prequel handeln. Die neuen (alten) Abenteuer von Saul Goodman (Bob Odenkirk) sind somit in einer Zeit vor den Ereignissen in "Breaking Bad" angesiedelt. In der Reihe soll es vor allem um die charakterliche Entwicklung des unverwechselbaren Anwalts gehen. Der Macher von "Breaking Bad", Vince Gilligan, hatte sich bereits letztes Jahr positiv zu einem möglichen Spin-off geäußert: "Ich liebe die Idee eines Anwalts, der alles dafür tut, um nicht vor Gericht zu müssen. Er wird immer versuchen, sich außergerichtlich zu einigen."

Auch der Schauspieler Bob Odenkirk, der Goodman verkörpert, hatte schon im April gesagt, er wäre ohne zu zögern mit an Bord: "Wenn es einen Weg gäbe, in Zukunft mehr von Saul zu sehen, dann wäre ich froh dabei zu sein." Nachdem das Spin-off nach langen Verhandlungen nun in trockenen Tüchern ist, beginnt das Warten auf neue Folgen. Doch das sollten “Breaking Bad“-Fans mittlerweile gewohnt sein.

amt